Schwabmünchen | Fischkochkurs der Fischereifachberatung zeigt kulinarische Vielfalt heimischer Fischarten

„Huch, ist der glitschig!“ Waltraud Bröll steht vor dem Spülbecken einer Schulküche in Schwabmünchen. In ihren Händen hält sie zum ersten Mal einen kompletten, frischen, unter dem Wasserhahn gesäuberten Fisch. Gemeinsam mit rund 20 weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern lässt sie sich bei einem Fischkochkurs von Roland Paravicini, Mitarbeiter der Fischereifachberatung des Bezirks Schwaben, beibringen, wie sich heimische Fischarten wie Saibling, Forelle und Karpfen auf vielfältige Weisen zubereiten lassen.

Teilnehmerin Waltraud Bröll (links) lernt im Fischkochkurs von Fischereifachberater Roland Paravicini (rechts) die Kunst des Filetierens. | Bild: Daniel Beiter / Bezirk Schwaben

Die größte Herausforderung wartet dabei gleich zu Beginn: Für viele Gerichte muss der Fisch filetiert werden. Herr Paravicini demonstriert dies mit geübten Händen, bevor sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst daran versuchen. Schnell zeigt sich, dass das Filetieren neben der richtigen Technik auch viel Übung erfordert. Im Kurs ist das aber kein Problem: „Herr Paravicini hat immer gut erklärt, wenn man ein Fehler gemacht hat“, freut sich Frau Bröll. Für Peter Sommer war das Erlernen der Filetier-Technik sogar einer der Hauptgründe, beim Kochkurs mitzumachen. Als Angler interessiert ihn zudem sehr, was er aus den Fischarten, die in den schwäbischen Gewässern leben und deren Bestände und Lebensräume von der Fischereifachberatung mit Sitz am Schwäbischen Fischereihof in Salgen (Landkreis Unterallgäu) geschützt werden, alles zubereiten kann.