Schwäbische Exportwirtschaft setzt Hoffnung in Merkels USA-Reise

Über 600 schwäbische Unternehmen mit regelmäßigen Geschäftsbeziehungen in die USA werden das erste Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit US-Präsident Donald Trump aufmerksam beobachten. „Das wirtschaftspolitische Agieren der neuen US-Administration, insbesondere die „America-first-Politik“ führt zu Unsicherheit der Unternehmer“, so Axel Sir, Auslandsexperte der IHK Schwaben.

Die schwäbischen Unternehmen hoffen auf Kanzlerin Merkel , hier bei ihrem Besuch von KUKA in Augsburg | Foto: Wolfgang Czech

Sir weiter: „Die Unternehmen erhoffen sich vor allem von dem ersten Aufeinandertreffen von Merkel und Trump ein klares Bekenntnis zum Freihandel. Dennoch bereiten sich viele Firmen parallel aktiv auf die eventuell kommenden US-Marktzugangshürden vor. Die Anfragen und Individualberatungen zum US-Markt nehmen derzeit deutlich zu.“

In 2016 lag das Handelsvolumen zwischen Bayern und den USA bei über 32 Mrd. Euro. „Unsere Ausfuhren sind in den letzten Monaten mit rund 10 Prozent zwar leicht rückläufig, aber insgesamt betreiben die schwäbischen Firmen ihr US-Geschäft derzeit größtenteils weiterhin als ‚business as usual‘. Dennoch ist erkennbar, dass die fehlende Verlässlichkeit absolutes Gift, vor allem für Investments ist“, so Sir.

Aus den derzeitigen Beratungsanfragen der Unternehmen wird deutlich, was sich die schwäbische Wirtschaft mit US-Geschäft von dem ersten Treffen zwischen Merkel und Trump erwartet.

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