Stadt und Landkreis Augsburg erhalten Förderbescheid als neue Gesundheitsregionen plus

Stadt und Landkreis Augsburg sind jetzt sogenannte Gesundheitsregionen plus, entsprechende Förderbescheide wurde nun übergeben. Ziel dieser Regionen ist eine besssere medizinische Versorgung der Region.

Augsburg ist ab jetzt der 50 bayerischen Gesundheitsregionen plus. Aus der Hand von Melanie Huml, Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, hat Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl jetzt den offiziellen Förderbescheid erhalten. Die Förderung als „Gesundheitsregion plus“ erstreckt sich über fünf Jahre.
Die Geschäftsstelle der Gesundheitsregion plus wird beim Gesundheitsamt der Stadt eingerichtet.

„Wenn es um die Gesundheitsversorgung und –förderung der Bevölkerung geht, ist das Zusammenwirken von Akteuren des Gesundheitssystems unerlässlich. Als Gesundheitsregion plus
erhalten wir beste Bedingungen, um die nötigen Strukturen zu schaffen. Aber auch, um das Versorgungsangebot zu steigern und damit die Lebensqualität weiter zu erhöhen“, so OB Dr.
Kurt Gribl.

„Das Erfolgsrezept der Gesundheitsregionen plus liegt darin, dass Städte und Landkreise passgenaue Lösungen für die Gesundheitsversorgung und Prävention der Bevölkerung vor Ort entwickeln können“, so Staatsministerin Melanie Huml.

Ziel des Förderprogramm sei es, regionale Stärken auszubauen und die örtlichen Akteure stärker zu vernetzen. Im Fall von Versorgungsprobleme in der Region, könnten die Gesundheitsregionen plus die maßgeblichen Akteure über Sektorengrenzen hinweg zusammenbringen, um eine maßgeschneiderte Lösung für die Region zu entwickeln, erläuterte Huml.

Auch der Landkreis Augsburg richtet eine Gesundheitsregion plus ein

Auch der Landkreis Augsburg richtet zum Juli 2019 eine Gesundheitsregion plus ein. Damit soll auch im Kreis die medizinische Versorgung und Prävention verbessert werden. Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml übergab in Anwesenheit des parlamentarischen Geschäftsführers Dr. Fabian Mehring den Förderbescheid an die stellvertretende Landrätin von Augsburg, Anni Fries. „Dies ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung für unsere gemeinsame Heimat“, freut sich Mehring.