Tatkraft nach Brandkatastrophe im Augsburger Caritas-Sozialzentrum ist groß – Abgeordneter Durz informiert sich vor Ort

Am gestrigen Abend vernichtete ein Großbrand das Sozialzentrum des Caritasverbandes in Depotstraße. Nun informierte sich der Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz (Neusäß) direkt vor Ort. Er war von der Tatkraft vor Ort tief beeindruckt.

Caritas-Geschäftsführer Dr. Walter Semsch (li.) informierte gemeinsam (v.li.n.re.) mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Caritasrates des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Augsburg e.V., Pfarrer Karl Mair, dem 2. Vorsitzenden des Caritasrates Hanspeter Dangl und der stellvertretenden Geschäftsführerin Gabriela Hoffmann den Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz über den Brandschaden und die ersten Schritte danach. | Foto: Caritas Augsburg/Bernhard Gattner.

Der Schreck steckt den Mitarbeitern der Caritas noch tief in den Knochen. Aber sie alle kamen, als es darum ging, das aus dem nach der Brandkatastrophe noch stehenden Verwaltungsgebäude an Materialien herauszuholen, was gerettet werden musste.„Wenn ich in meinem Büro steht, wo ich wirklich sehr gerne gearbeitet habe, da kommen mir die Tränen“, erzählt Renate Wimmer, die beim Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Augsburg e. V. die kirchliche Sozialarbeit leistet. Sie berichtet von der „tollen Dienstgemeinschaft“, die sich hier in der Depotstraße entwickelt hat, „und jetzt wird sie auseinandergerissen.“ „Unser Herz hing hier drin“, ergänzt Monika Prankl von der Offenen Behindertenarbeit der Caritas ihre Kollegin Wimmer. Bernadette Moritz von der Sozialen Fachberatung für Senioren erinnert daran, wie alle Kolleginnen und Kollegen „mitgearbeitet und ‚mitgebibbert‘ haben, bis der Bau in 2010 endlich stand.