Unter die Räder gekommen – ESV Buchloe verliert in Geretsried zweistellig

Mit einer richtigen bitteren Packung kehrte der ESV Buchloe am Freitagabend vom Auswärtsspiel beim ESC Geretsried nach Hause zurück und musste so die erste richtig deftige Niederlage der Aufstiegsrunde einstecken. Beim 2:10 (0:3, 2:4, 0:3) waren die Gennachstädter gegen den abgezockten und reiferen Bayernligisten chancenlos und erwischten einen absolut gebrauchten Abend. Das Zweikampfverhalten, die Zuordnung und die Bereitschaft stimmten an diesem Abend schlichtweg nicht, weshalb man verdient die dritte Niederlage der Aufstiegsrunde hinnehmen musste.

Schon im ersten Drittel gerieten die Buchloer dabei ins Hintertreffen. Stephan Englbrecht brachte nämlich die Hausherren nach acht Minuten mit 0:1 in Front, nachdem zuvor auch die Buchloer die ein oder andere Chance hatten, diese aber nicht verwerten konnten. Doch damit nicht genug, denn nach einem Doppelschlag der Riverrats in der zwölften Minute lagen die Piraten plötzlich mit 0:3 in Rückstand. Ein perfekt gespieltes Drei auf Zwei setzte zunächst Benedikt May in die Maschen, ehe Maximilian Hüsken 21 Sekunden später sogar zum dritten Mal die Scheibe hinter ESV-Schlussmann Alexander Reichelmeir im Buchloer Kasten unterbrachte. Piraten-Trainer Alexander Wedl nahm danach erst einmal seine Auszeit und zumindest fingen sich die Freibeuter bis zur ersten Pause keine weiteren Gegentore mehr ein, konnten aber auch kein eigenes Tor erzielen.

Das gelang dann aber nach Wiederbeginn im Mittelabschnitt, als Alexander Krafczyk auf 1:3 verkürzte (22.). Allerdings hatte der Bayernligist auch darauf die passende Antwort. Nur eineinhalb Minuten später stellte Daniel Merl mit dem 1:4 den alten Abstand wieder her. Nachdem Christian Heller dann nach 29 Minuten sogar das 1:5 markierte, war der Arbeitstag von Reichelmeir beendet und Arion Martinaj versuchte fortan schlimmeres zu verhindern. Doch die Vorentscheidung war hier letztlich schon gefallen, wenngleich erneut Kapitän Krafczyk seine Mannen nochmals auf 2:5 heranbrachte (34.). Jedoch ließ noch vor der zweiten Pause ein Doppelpack von Luis Rizzo zum 2:7 (36./39.) das womöglich letzte aufkeimende Fünkchen Hoffnung auf eine Aufholjagd jäh ersticken.