Urlaubszeit – Brauche ich wirklich eine Auslandskrankenversicherung?

Es ist Sommer und damit – ganz klar – Urlaubszeit! Vor der lang ersehnten Reise denken wahrscheinlich die wenigsten gerne über die Möglichkeit eines Unfalls oder einer Erkrankung im Ausland nach. Um für solch einen Fall gut gewappnet zu sein, ist es aber sinnvoll, vorab eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Was dabei zu beachten ist, fasst Markus Mingers, Inhaber der Kanzlei Mingers & Kreuzer, im Folgenden zusammen.

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Abschluss einer Versicherung in vielen Fällen ratsam

„Selbst in den Ländern, die ein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland haben, wird die europäische Krankenversicherungskarte nicht immer akzeptiert und Patienten folglich zu höheren Kosten behandelt – quasi als Privatpatienten“, erklärt Mingers. Meistens sind die Kosten umgehend und vor Ort zu zahlen, was sehr teuer werden kann. Auch der Transport zurück ins Heimatland ist in der gesetzlichen Versicherung nicht enthalten. Da private Auslandskrankenversicherungen oft nur wenige Euro kosten, ist ein Vertragsabschluss empfehlenswert, um unnötige Kosten zu vermeiden. „Für Auslandskrankenversicherungen gibt es bereits Verträge ab fünf Euro im Monat. Diese gelten für Urlaube, die maximal sechs bis acht Wochen dauern. Bei einem längeren Aufenthalt muss eine spezielle Versicherung abgeschlossen werden – Senioren, die gerne in südlichen Ländern überwintern oder Schüler, die nach dem Abitur ins Ausland möchten, sollten sich diesbezüglich also genau informieren“, so der Rechtsexperte. Für Familien bestehen häufig günstigere Angebote. Aber aufgepasst: Auch hier ist eine genaue Prüfung der beinhalteten Leistungen gefragt, da diese teils stark variieren.

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