Spiel 3 im Playoffiviertelfinale zwischen Augsburg un der DEG war ein Spiel auf Augenhöhe. Das bessere Ende hatten die Rheinländer, die in dieser Serie in Führung gehen.

Foto: Sebastian Pfister

Vor dem heutigen Spiel 3 in der Viertelfinalserie zwischen den Augsburger Panther und der DEG hatte jedes Team sein Heimspiel gewonnen. Es ging also darum, wer sich hier wieder einen kleinen Vorteil verschaffen konnte. AEV-Coach Mike Stewart, der aktuell wieder alle Spieler im Training, konnte für diese Aufgabe auf eine unveränderte Truppe setzen. Diese wollte es dann auch besser machen als am Freitag. In Düsseldorf hatte man nicht unverdient verloren.

Entsprechend motiviert gingen die Panther in die Partie. Bereits in der ersten Spielminute konnte der AEV ein Überzahlspiel durch einen Schlagschuss von Sezemsky durch Niederbergers Beine zur Führung nützen. Lange hatten die Schwaben davon allerdings nichts. Nur Sekunden nach dem 1:0 konnte Descheneau nach einem kapitalen Fehlpass von Valentine ausgleichen. Beide Mannschaften hatten in der Folge zwar einige Abschlüsse, richtige Torgefahr wollte aber erst wieder aufkommen, als die Panther nach zwölf Minuten wieder in Überzahl ran durfte. Zum Torerfolg kamen sie trotz guter Möglichkeiten nicht, auch weil das Schiedsrichtergespann einen klaren Stockschlag gegen Holzmann übersehen hatten. Wenig später hatte DEG-Angreifer Buzas per Direktabnahme aus der Luft getroffen, nach Rücksprache mit dem Supervisor wurde das Tor anerkannt. Nun musste Augsburg einem Rückstand hinterherlaufen. Die Möglichkeiten zum Ausgleich hätten sie gehabt, doch auch eine doppelte Überzahl verlief ohne Torerfolg. Wie so oft sollte sich dies rächen. Düsseldorf zeigte sich in seinem nächsten Powerplay effektiver. Pimm konnte für die Gäste erhöhen.

Bitter für die Augsburger Panther. Die eigenen Fehler wurden nun eiskalt bestraft. Doch der AEV gab nicht auf und wurde dafür auch belohnt. Nachdem sich Stieler und Hafenrichter die Scheibe hinter dem Gästetor schnappen konnte, kam Topscorer White zum Abschluss. Das wichtige 2:3 war da. Jetzt war man zurück im Spiel, und wie. Nun waren die Düsseldorfer das Team mit den Fehlern und der AEV zog daraus Kapital. In Unterzahl wurde LeBlanc von Haase auf die Reise geschickt und ließ Niederberger keine Abwehrchance (31.). Die Chance auf mehr war nun da. Nach überstandener Unterzahl war Valentine gerade von der Strafbank gekommen, da konnte er gemeinsam mit White einen Konter fahren. Ohne Erfolg, im Gegenteil. Gogulla konnte einen schnellen Gegenstoß seiner starken Angriffsreihe zur erneuten Gästeführung nützen. Ärgerlich, denn Augsburg war in dieser Phase eigentlich das bessere Team gewesen.