Etwa 3.000 Menschen waren am vergangenen Wochenende beim lokalen Christopher Street-Day friedlich durch die Straßen Augsburgs gezogen, um ein Zeichen für Toleranz und Gleichberechtigung zu setzen. Nach der Veranstaltung war es am Königsplatz zu Zwischenfälle gekommen. Teilnehmer waren bedrängt und verprügelt worden.

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Foto: Christoph Bruder

Am Samstagnachmittag dominierte die Regenbogenfahne das Augsburger Stadtbild. Anlässlich des lokalen Christopher Street Days zogen rund 3.000 Personen mit einer sogenannten Pride-Parade durch die Straßen, um für eine Gleichbehandlung aller Lebensentwürfe zu demonstrieren.

Friedlich, fröhlich tanzten und marschierten die Teilnehmenden, die nicht nur aus der LGBTIQ-Community stammten, durch die Innenstadt zurück an den Königsplatz. Noch lange feierten dort rund 1000 Personen im Bereich des sogenannten Kulturbiergartens und im Park weiter.

Leider blieb es dort nicht so friedlich. Wie die Veranstalter von CSD Augsburg mitteilten, war es nach der eigentlichen Veranstaltung zu queerfeindlichen Übergriffen gekommen. Mehrere Personen sollen dabei bedrängt worden, Regenbogenfahnen entwendet oder zerstört worden sein. Mindestens zwei der Teilnehmer wurden zudem verprügelt und getreten, als sie bereits am Boden lagen. Die Veranstalter der Kundgebung sind nun im Austausch mit den Opfern und der Polizei.