Rabiate Fahrgäste | Auseinandersetzungen in Regionalexpress erfordern Einsatz der Bundespolizei

Auf der Zugfahrt von Augsburg nach Treuchtlingen sollen zwei junge Männer Reisende beleidigt haben. Ein 21-Jähriger wurde durch einen Kopfstoß verletzt, ein Bundespolizist angegriffen.

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Symoblbild | Dominik Mesch

Nach Streitigkeiten sollen die beiden Nördlinger Sonntagmorgen (12. April) im Regionalexpress drei Frauen beleidigt haben. Als vier Mitreisende schlichten wollten, wurden auch sie beschimpft und beleidigt. Zudem wurde ein 21-Jähriger aus der Gruppe durch einen Kopfstoß verletzt. Die Platzwunde musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Als ein im Zug befindlicher Bundespolizist die Personalien der Rabauken feststellen wollte, wurde er angegriffen. Zu seiner Abwehr setzte der Beamte Pfefferspray ein. Zeitgleich nutzten die rabiaten Fahrgäste den Halt des Zuges in Mertingen zur Flucht. Der Bundespolizist und Polizeistreifen aus Donauwörth sowie Rain am Lech nahmen die Verfolgung auf. Zusammen konnten sie die 21 und 25 Jahre alten Männer im Industriegebiet festnehmen. Bei ihnen wurden Atemalkoholwerte von über ein Promille festgestellt.

Die Augsburger Bundespolizei ermittelt gegen die Nördlinger wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.