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Rasta Vechta beweist Comebackqualitäten – Ratiopharm Ulm verliert beim direkten Tabellennachbarn

In einem bis zur letzten Sekunde hartumkämpften Krimi unterliegt Ratiopharm Ulm auswärts gegen den direkten Tabellennachbarn RASTA Vechta mit 86:81.

Rasta Vechta Beweist Comebackqualitäten - Ratiopharm Ulm Verliert Beim Direkten Tabellennachbarn
Foto: Christian Becker via PM BBU

Wie im Vorfeld thematisiert, agierten beide Teams mit hohem Tempo in der Offensive. Dabei erwischten die Ulmer einen heißen Start von außen, verwandelten von dort die ersten drei Würfe allesamt. Die Hausherren hielten dagegen vor allem in Person von Topscorer Tommy Kuhse, der ebenfalls zwei Dreier hintereinander traf – das alles nach vier Minuten wohlbemerkt. Wenige Augenblicke später zeigte der MVP-Kandidat auf Ulmer Seite Trevion Williams all seine Klasse, setzte sich im Low-Post gegen seinen Gegenspieler durch und schloss autoritär per Dunk ab. Auch in den restlichen Minuten des Auftaktviertels blieb keine Zeit zum Durchschnaufen oder für verfrühte Analysen – es war das erwartbar muntere Spiel. So ließ der offene Schlagabtausch keinen erheblichen Lauf eines Teams zu. Die Uuulmer dominierten in der Anfangsphase am offensiven Brett, sammelten nach zehn gespielten Minuten bereits acht Offensivrebounds, verpassten es meist jedoch die daraus resultierenden zweiten Chancen in Punkte umzuwandeln. Trotz einer starken Dreierquote von 57,1%, suchte das Team von Trainer Anton Gavel in Folge vermehrt den Abschluss . Wie darauf beschworen, sorgte Robin Christen von jenseits der Dreipunktelinie für eine zwischenzeitliche Führung (7:0 Lauf). Der Begriff zwischenzeitlich passte optimal, denn der Spielverlauf war weiterhin ein ständiges Hin und Her. Dementsprechend wechselte die Führung in dieser Phase das ein oder Mal die Seiten. Kurz vor Ende einer ereignisreichen erste Hälfte stellte Figueroa mit einem tiefen Dreier auf eine fünf Punkte Halbzeitführung.

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Auch nach der Pause drückten beide Mannschaften weiter kräftig auf das Gaspedal, leisteten sich wenige Ballverluste. Dementsprechend führte jeder Ballbesitz zu ordentlichen Abschlüssen. Die Ulmer legten in Sachen Griffigkeit einen Gang zu, verteidigten in der Phase konsequent und erhöhten mit einem weiteren Dreier von Robin Christen  (Team: 3er 10/15 – 66,7% ) erstmalig auf einen zehn Punkte Vorsprung. Aber auch der andere Stretch-Big in Ulmer Reihen Philipp Herkenhoff brachte bei seiner Rückkehr nach Vechta ein weiches Handgelenk mit, erzielte nach Zuspiel von Spielmacher Juan Núñez seine Zähler sieben, acht und neun. Mit einem viertelübergreifend 8:0 Lauf kämpfte sich der Gastgeber bis auf zwei Punkte ran. Die Ulmer bewahrten dennoch die Ruhe und hatten mit einem eigenen 8.0 Run die passende Antwort parat. Damit schien der Auswärtssieg in greifbarer Nähe, der Aufsteiger bewies jedoch wieder mal Comeback-Qualitäten und glich wenige Minuten vor Ende aus. In der entscheidenden Phase verlor das Team den offensiven Rhythmus, die spielerische Leichtigkeit aus den vorherigen Viertel ging abhanden. Demnach konnte der komplette Wechsel des Momentums nicht verhindert werden. 

Presse Augsburg
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