Ratgeber Finanzen: Die größten SCHUFA-Irrtümer im Überblick! 

Die SCHUFA ist ein Register zur Auskunft über die Zahlungsfähigkeit und den Schuldenstand von Privatpersonen. Fast jeder Bundesbürger hat zumindest schon einmal etwas von der SCHUFA gehört. Spätestens dann, wenn man sich ein Anfrage für ein Darlehen stellt, spielt die Auskunft der SCHUFA eine beträchtlich Rolle. Denn durch den Eintrag in der Registerkartei gelingt es die Bonität von Verbraucher zu prüfen, um Unternehmen, Banken oder Vermietern ausreichend Sicherheit zu Zahlungsfähigkeit geben können.

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Um die SCHUFA-Auskunft ranken sich seit jeher einige Mythen und Irrtümer. Die Furcht vor einer negativen Bonität im Register ist bei vielen Verbrauchern groß. So gibt es oftmals völlig unbegründet große Sorge, wenn es um das Thema SCHUFA geht. Wir haben im folgenden Ratgeber für Aufklärung gesorgt und Ihnen hier die größten Irrtümer zur Bonitätsprüfung, Kreditvergabe trotz negativer SCHUFA und der persönlichen Auskunft zusammengestellt.

Irrtum #1: Mit einer negativen Bonität erhält man keinen Kredit! 

Wer verschuldet ist, bekommt keinen Kredit – so denken viele Verbraucher in Deutschland. Doch bedeutet ein negativer SCHUFA-Score keineswegs eine absolute Kreditunwürdigkeit. Lediglich die Bedingung bei einer negativen Bonität verschärfen sich für Kreditnehmer, so dass Banken und Kreditinstitute bei Verbrauchern mit einer negativen SCHUFA-Auskunft deutlich genauer unter die Lupe genommen werden.
Die aktuellen Niedrigzinsen machen es auch Verbrauchern mit einem Eintrag im Schuldenregister möglich von den zurzeit günstigen Kreditoptionen zu profitieren. So sollte man die Möglichkeit nutzen und im Online-Bereich kostenlos und SCHUFA-neutral Kredite vergleichen, um trotz Schuldenstand ein günstiges Kreditangebot zu erhalten. So gelingt es beispielsweise mittels Kreditumschuldung bares Geld zu sparen und die finanzielle Mehrbelastung bei der monatlichen Tilgung von mehreren Darlehen deutlich reduzieren. Die Zinswende wird später erwartet, so dass sich auch Verbraucher im Soll mit einem günstigen Darlehen zur Kreditumschuldung oder anderen Zwecken beschäftigen können. Wer vor Jahren einen Kredit aufgenommen hat, zahlt womöglich viel zu hohe Zinsen. Durch den Abschluss eines neuen zinsgünstigen Ratenkredit wird es möglich finanzielle Altlasten deutlich bequemer zu tilgen.

Irrtum #2: Die Abfrage der eigenen SCHUFA-Auskunft verschlechtert die Bonität 

Verbraucher haben die Möglichkeit einmal jährlich eine Auskunft des eigenen Schuldenregisters einzuholen. Hier herrscht ein weiteres Missverständnis bei vielen Verbrauchern. So ändert die Anfrage zur eigenen SCHUFA-Auskunft nichts am aktuellen Bonitäts-Score. Um sich einen Überblick von seinem Schuldenstand und seinem Bonitäts-Score zu verschaffen, empfiehlt es sich regelmäßig einen Einblick seines Schuldenregisters einzufordern. Auf diese Weise gelingt es möglicherweise fälschliche Einträge zu erkennen und dementsprechend zu melden. Ein Einblick der eigenen SCHUFA-Auskunft ist demnach durchaus empfehlenswert.

Irrtum #3: SCHUFA-Einträge verschwinden nie

Einmal Schulden und schon steht man ein Leben lang in der SCHUFA? Auch dieser Irrglaube hält sich hartnäckig unter vielen Verbrauchern. Denn die negativen Daten werden nur über einen befristeten Raum gespeichert. Wann genau die Schuldlasten aus dem Register entfernt haben, lässt sich auf der Webseite der SCHUFA-Auskunft nachlesen.
Erkennt man selbstständig auf dem Auszug seines Schuldenregisters ein paar Ungereimtheiten lohnt es sich mit der SCHUFA persönlich in Kontakt zu setzen. 

Fazit: Die SCHUFA-Auskunft bietet Verbrauchern Sicherheit

Für viele Verbraucher ist die SCHUFA ein rotes Tuch – dabei bewahrt das Schuldenregister Verbraucher vor allem vor weiteren Neuschulden und gibt Kreditgebern eine zusätzliche Sicherheit bei der Darlehensvergabe. Viele Mythen rundum die SCHUFA konnten wir entkräften. Dabei bietet das Schuldenregister einen gesetzlich gesicherten Überblick von allen finanziellen Verbindlichkeiten von Verbrauchern und ist demnach ein wichtiger Faktor bei der persönlichen Finanzplanung für Alltag und Zukunft.