Mit einem dramatischen 103:100 verlor Ratiopharm Ulm das Pokalachtelfinale gegen die Brose Bamberg. Trotz eines starken Starts – die ersten vier von fünf Angriffen führten zu Punkten – konnten die Ulmer ihren Siegeszug von sechs Spielen in Folge nicht fortsetzen. Besonders Justinian Jessup überzeugte in der Anfangsphase mit sechs schnellen Punkten.
Bambergs Antwort und Ulmer Dominanz im zweiten Viertel
Obwohl Ulm zunächst unter den Brettern dominierte und sogar eine zweistellige Führung erarbeitete, fanden die Bamberger schnell zurück ins Spiel. Durch einen 10:2-Lauf und beeindruckende Dreier von Alfonso Plummer setzten sich die Ulmer wieder ab. Auch spektakuläre Aktionen wie der Alley-Oop von Noa Essengue machten deutlich, dass Ulm spielerisch auf einem hohen Niveau agierte.
Ein hitziger Schlussabschnitt und ein bitteres Ende
Bamberg kam mit frischem Elan aus der Halbzeitpause und das Backcourt-Duo Lofton und Segu brachte Ulm zunehmend in Bedrängnis. Die Partie blieb bis in die letzten Sekunden spannend, als Ulm durch einen Korb von Marcio Santos zum 100:100 ausglich. Doch die Bamberger nutzten ihren letzten Angriff, um den Sieg zu sichern und die Ulmer damit aus dem Pokal zu werfen.


