Ratiopharm Ulm musste sich direkt nach der historischen Reise zur NBA den EWE Baskets Oldenburg klar mit 93:66 geschlagen geben. In der ausverkauften EWE-Arena dominierten die Gastgeber von Beginn an und nutzten die müden Beine der Ulmer aus, die mit schweren Beinen nach ihrer USA-Reise sichtbar zu kämpfen hatten.
Früh unter Druck gesetzt
Die Ulmer starteten schwach in die Partie, was besonders der intensiven und physischen Spielweise der Oldenburger zuzuschreiben war. Das Team von Pedro Calles setzte Ulm schon früh unter Druck und zwang sie zu Fehlern. Die Gäste fanden kaum Antworten auf das hohe Tempo und die starke Umschaltbewegung der Oldenburger, was zu einem 25:14 im ersten Viertel führte.
Ballverluste und schwache Quoten
Auch im zweiten Viertel blieb Oldenburg den entscheidenden Schritt schneller. Ulm kämpfte zwar mit mehr Biss, produzierte jedoch zu viele Ballverluste und zeigte Schwächen im Abschluss. Die Trefferquote lag lediglich bei 42% aus dem Feld und nur 29% aus der Distanz. Zur Halbzeit stand es bereits 46:29 für die Oldenburger.
Drittes Viertel ohne Erfolgserlebnisse
Das dritte Viertel war geprägt von Ulms weiteren Offensivproblemen und fehlendem Wurfglück. Oldenburg nutzte seine Überlegenheit in der Zone konsequent aus und führte bereits mit 71:41. Ulms niedrige Trefferquote von 32% bei den Zweipunktwürfen und 18% bei den Dreiern spiegelte das schwindende Selbstvertrauen wider.
Schlussviertel bringt leichte Besserung
Im letzten Viertel zeigte Ratiopharm Ulm trotz des großen Rückstands noch einmal Kampfgeist und entschied den Abschnitt mit 25:22 für sich. Dennoch reichte es nicht, um die Oldenburger in Bedrängnis zu bringen. Das Spiel endete mit einem 93:66-Sieg für die Hausherren.
Die Ulmer müssen nun schnell regenerieren, um in den kommenden Spielen wieder ihre gewohnte Form zu finden.


