Raub im Westpark: Unbekannte Täter rauben 24-Jährigem Mobiltelefon

Am frühen Montagmorgen, den 02. Februar 2026, gegen 02:00 Uhr, wurde ein 24-jähriger Mann im Münchener Westpark Opfer eines Raubüberfalls. Die bislang unbekannten Täter entwendeten dem deutschen Staatsbürger sein Mobiltelefon.

Raubüberfall: Zwei Unbekannte flüchten unerkannt

Laut der Aussage des Opfers forderten die beiden Täter zunächst Geld von ihm. Nachdem er seine Taschen geleert hatte, legte er auch sein Mobiltelefon auf den Boden. Einer der Täter nahm das Handy an sich, während der andere dem 24-Jährigen gegen das Knie trat. Im Anschluss entfernten sich die unbekannten Täter zu Fuß in eine nicht bekannte Richtung.

Polizei sucht Zeugen des Vorfalls

Nach der Tat begab sich das Opfer umgehend zu einer Polizeiinspektion und erstattete Anzeige. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen für weitere Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen in diesem Fall übernahm das Kommissariat 21. Die beiden Täter werden als männlich, etwa 180cm groß und vermummt beschrieben.

Zeugenaufruf: Wer hat am Montagmorgen im Westpark verdächtige Beobachtungen gemacht? Personen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Telefonnummer 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Am Samstag, den 31. Januar 2026, führte die Polizei abends eine Kontrollaktion in einem Gaststättenbetrieb in Sendling durch. Anlass war ein Treffen, zu dem ein patriotischer Socialmedia-Kanal aufgerufen hatte. Der verantwortliche Gastwirt war über die Motivation der Veranstaltung nicht informiert.

Polizeikontrolle nach Veranstaltung in Sendling

Bei der Kontrolle wurden 37 Personen angetroffen. Eine Person führte einen Schlagring mit sich und wurde daher wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Insgesamt waren rund 60 Polizeibeamte im Einsatz. Das Kriminalfachdezernat 4 des Polizeipräsidiums München ist für diesen Einsatz zuständig.

Am Freitag, dem 30. Januar 2026, wurde ein 60-jähriger Mann in Dachau Opfer eines organisierten Callcenterbetrugs, bei dem ein sogenannter Schockanruf durchgeführt wurde. Ein falscher Polizeibeamter informierte ihn, dass eine Angehörige in einen Unfall verwickelt sei und eine Kaution zur Freilassung erforderlich wäre.

Betrugsdelikt: Schockanruf enttarnt

Der 60-Jährige, der über kein entsprechendes Bargeld verfügte, bot Gold- und Silberstücke als Ersatz an. Diese wurden in zwei graue Filztaschen gepackt. Ein Treffpunkt für die Übergabe an eine unbekannte weibliche Person wurde vereinbart. Im Anschluss wurde das Opfer angewiesen, zu einem nahegelegenen Amtsgericht zu fahren, um dort einen Staatsanwalt zu treffen. Nachdem dort niemand angetroffen werden konnte, informierte er den Polizeinotruf.

Die weiteren Ermittlungen leitet das Kommissariat 61. Eine Beschreibung der Abholerin liegt derzeit nicht vor.

Zeugenaufruf: Wer hat am 30. Januar im Bereich der Lazarettstraße, Dachauer Straße, oder Heldstraße in Neuhausen verdächtige Beobachtungen gemacht? Hinweise bitte an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jede andere Polizeidienststelle.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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