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Raubüberfall auf Norma-Filiale – Polizei bittet um Mithilfe

NEUHAUS, LKR. PASSAU. Am Samstagabend (30.11.2019), etwa gegen 19.45 Uhr, wurde eine Kassiererin des örtlichen Supermarkts von einem Mann mit einem Messer bedroht und die Einnahmen aus der Kasse geraubt.

Raubüberfall Auf Norma-Filiale - Polizei Bittet Um Mithilfe
Symbolbild: Dominik Mesch

Der bislang unbekannte Täter hatte mit einem langen Messer bewaffnet die Filiale betreten und von der Kassiererin das Geld aus der Kasse gefordert. Nachdem die Kassenschublade geöffnet war, entnahm der Mann selber das Geld in bisher noch nicht bekannter Höhe. Anschließend steckte er das Geld und das Messer in seine Jacke und flüchtet zu Fuß vom Tatort über den Parkplatz und eine angrenzende Wiese in Richtung „Alte Innbrücke“.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, auch unter Einbeziehung der österreichischen Kollegen und des Einsatzes eines Polizeihubschraubers, führten bislang nicht zur Ergreifung des Täters.

Der Täter konnte wie folgt von den Zeugen beschrieben werden:
Männlich, ca. 50-60 Jahre alt, etwa 175-180 cm groß, auffällig stark vernarbtes, pockiges Gesicht mit einer so genannte Knollnase. Bekleidet war der Mann mit einem grün-oliven Parka bis zu den Oberschenkeln, einer beigen Hose und einer dunklen, evtl. grünen Wollmütze mit Krempe. Bei der Tatausführung trug er außerdem dunkle Handschuhe.

Die Kriminalpolizei Passau hat die weiteren Ermittlungen zur Aufklärung des Falls übernommen und bittet in dem Zusammenhang die Bevölkerung um Mithilfe. Wer hat zur fraglichen Zeit Beobachtungen gemacht, die im Zusammenhang mit dem Raub stehen bzw. wer kann Hinweise auf den doch sehr auffällig beschriebenen Täter geben. Mitteilungen werden an die Kripo in Passau unter der Telefonnummer 0851/9511-0 erbeten

Weitere Straftat in Miltenberg

KLEINWALLSTADT, LKR. MILTENBERG. Nach dem Sexualdelikt am späten Montagabend in Kleinwallstadt ermittelt seit Mittwoch eine eigens gegründete Ermittlungskommission der Kriminalpolizei Aschaffenburg. Rund 20 Beamte arbeiten mit Hochdruck daran, weitere Erkenntnisse zum Tatablauf und zum Täter zu erlangen. Die Ermittler sind nach wie vor dringend auf der Suche nach Zeugen, die unter Umständen wertvolle Hinweise geben können.

Wie bereits berichtet, hatte die Geschädigte am späten Abend ihre Wohnung verlassen, um mit ihrem Hund spazieren zu gehen. In der Nähe eines Wohnmobilstellplatzes an der Mainstraße wurde sie gegen 22.40 Uhr von einem Mann überfallen, in Richtung Main gezerrt und vergewaltigt. Der Täter flüchtete anschließend in Richtung Elsenfeld.

Noch am selben Abend übernahm die Kriminalpolizei Aschaffenburg die Ermittlungen in dem Fall, die stets in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt werden. Um möglichst zeitnah weitere Erkenntnisse zum Tatablauf und zum Täter zu erlangen, ermittelt seit Mittwoch eine etwa 20-köpfige Ermittlungskommission. Dem aktuellen Sachstand nach kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass möglicherweise noch eine zweite Person an der Tat beteiligt war, ohne in die unmittelbare Tathandlung eingegriffen zu haben.

Von dem Täter liegt folgende Personenbeschreibung vor:

  • Ca. 175 cm groß
  • Bekleidet mit dunklem Parka mit Fell-Rand an der Kapuze
  • Trug Lederhandschuhe
  • Sprach gebrochenes Deutsch mit ausländischem Akzent
  • Die Geschädigte beschrieb den Akzent als aus dem Nahen Osten kommend

Die Ermittlungskommission richtet folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wem ist im Umfeld des Tatortes an der Mainstraße eine verdächtige Person oder ein verdächtiges Fahrzeug aufgefallen?
  • Wer hat im Bereich des Wohnmobilstellplatzes eine Person gesehen, auf die die Täterbeschreibung zutrifft?
  • Wer ist möglicherweise auf die Hilferufe der Geschädigten aufmerksam geworden oder hat sonst Verdächtiges wahrgenommen?
  • Wer hielt sich zum Tatzeitpunkt, gegen 22.40 Uhr, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto im Bereich des Tatortes auf?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 bei der Kriminalpolizei Aschaffenburg zu melden.

Presse Augsburg
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