Raum Nördlingen | Seniorin fällt auf falsche Polizeibeamte herein: Ersparnisse weg

Insgesamt neun Anrufe falscher Polizeibeamter registrierte die nordschwäbische Polizei allein am 18.11.2020 für den Bereich Ries. Bis auf eine Angerufene reagierten alle richtig und fielen nicht auf die Betrugsmasche herein. Bei einer Seniorin waren die Betrüger leider erfolgreich:
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Quelle: Pressebild Polizei-Beratung

Eine 68-jährige Rentnerin erhielt am vergangenen Mittwoch (18.11.2020) in den Abendstunden einen Anruf eines Herrn „Tobias Müller von der Kripo Donauwörth“ (Anmerkung: es gibt keine KPI Donauwörth) und von einem weiteren Mann, der ihr die bekannte Einbrecherlegende schilderte, dass die Polizei einen Einbrecher festgenommen habe, der einen Zettel bei sich hatte, auf dem auch ihr Name samt Adresse stand…    
Am nächsten Tag hob die Geschädigte dann einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag ab und deponierte ihn in einem Rucksack an der mit dem vermeintlichen Kripobeamten vereinbarten Örtlichkeit, wo er dann kurz darauf offenbar von einem Komplizen abgeholt wurde.
Wie in diesen Fällen üblich übernahm die für Organisierte Kriminalität zuständige Kriminalpolizeiinspektion – KPI (Z) Schwaben Nord – die weiteren Ermittlungen.

Hinweise bitte an die Kripo Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3810.

Im Zusammenhang mit dem Phänomen „Falscher Polizist / Falsche Amtsperson“ rät die Polizei:

• Die Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertsachen, um zu ermitteln
• Die Polizei ruft nicht unter der Notrufnummer 110 bei Ihnen an
• Die Polizei bittet Sie nicht, Ihr Erspartes von der Bank oder Sparkasse zu holen.
• Zeigen Sie niemandem Ihre Wertsachen
• Geben Sie, auch telefonisch, keine Auskunft über Ihr Vermögen, zu persönlichen Daten oder zu Ihren Wohnverhältnissen
• Übergeben Sie an Unbekannte kein Bargeld oder Wertgegenstände an der Haustüre
• Beenden Sie das Gespräch und wählen Sie selbst den Polizeinotruf unter 110

Weiter Hinweise finden sich auch unter: www.polizei-beratung.de

 
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