Lukas Klostermann von Fußball-Bundesligist RB Leipzig geht mit einem „sehr guten Gefühl“ in das Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen Atalanta Bergamo am Donnerstagabend. Seine Mannschaft hätte sich in den vergangenen Woche und Monaten hervorragend entwickelt, sagte der Verteidiger dem „Kicker“ (Donnerstagsausgabe). „Bergamo spielt jetzt regelmäßig international und hat auch in der Champions League schon sehr gute Leistungen gezeigt. Sie überzeugen als geschlossene Einheit, sind eine sehr kämpferische und physisch starke Mannschaft, die eine sehr gute Mannzuteilung hat. Da werden wir vor eine große Aufgabe gestellt“, warnte Klostermann aber auch vor den Italienern.

Rb Verteidiger Geht Mit Sehr Gutem Gefuehl In Duell Mit BergamoFans von RB Leipzig, über dts Nachrichtenagentur

Wichtig sei, aggressiv und kompakt zu verteidigen, gute Lösungen mit dem Ball finden und vor allem eine hohe Ballsicherheit zeigen, betonte der deutsche Nationalspieler.

Die letzte Viertelfinale-Teilnahme der Leipziger in der Europa League liegt vier Jahre zurück. Bei den beiden Duellen gegen die Franzosen von Olympique Marseille stand Klostermann jeweils in der Startformation. Die Mannschaft von damals mit der heutigen zu vergleichen, sei jedoch „schwierig“. Spieler von damals, die heute nach wie vor bei den Leipzigern unter Vertrag stehen, hätten sich aber „durch die Bank“ weiterentwickelt, sagte der 25-Jährige.

Mit RB ist Klostermann neben der Europa League auch noch im DFB-Pokal vertreten. Dort treffen die Bullen auf Bundesligist Union Berlin. Ob es deshalb 14 Jahre nach der Vereinsgründung zum ersten Titel für die Leipziger reicht, wollte Klostermann aber nicht versprechen. „Ich habe meine Glaskugel jetzt nicht dabei.“

Konstanz sei entscheidend, um auch mal einen Pott zu holen. Zu seinen immer wieder kehrenden muskulären Problemen sagte Klostermann: „Ich versuche immer, mich in Sachen Vorbeugung zu verbessern, mache aber schon sehr viel in dieser Hinsicht.“ Aufgrund der Vielzahl der Spiele in den vergangenen Jahren könne es aber eben mal passieren, dass man häufiger verletzt sei, sagte Klostermann dem „Kicker“.