Realisierung der in Augsburg geplanten Surfwelle rückt wieder einen Schritt näher

Die Realisierung der in Augsburg geplanten Surfwelle rückt wieder einen Schritt näher. Neben dem Freistaat beteiligt sich nun auch die Stadt Augsburg mit einer finanziellen Unterstützung.

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Foto: Thorsten Franzisi

„Wenn der Freistaat Bayern die Welle im Senkelbach finanziell unterstützt, dann beteiligt sich natürlich auch die Stadt Augsburg“, so überbrachte der Augsburger Sportreferent Jürgen Enninger am Donnerstagabend den Surffreunde Augsburg die freudige Nachricht. Nachdem der Sportbeirat der Stadt Augsburg das Wellenprojekt im September vergangenen Jahres als förderwürdig einstufte, hatte Enninger jetzt den amtlichen Bescheid im Gepäck.

Umgekehrt gilt auch: Um die bis zu 200.000 Euro Zuschuss, die der Freistaat auf Initiative des Landtagsabgeordneten Dr. Fabian Mehring in Aussicht gestellt hat, nach Augsburg zu holen, muss sich die Stadt finanziell engagieren, um damit die lokale Unterstützung für die Welle zu dokumentieren. „In Augsburg greifen die Förderungen von Land und Stadt hervorragend ineinander“ freut sich Mehring über die gute Nachricht.

Die Surffreunde weisen darauf hin, „dass für die Welle keine Energie, geschweige denn ein Motor oder eine Turbine erforderlich ist. Wir nutzen ausschließlich die Wasserkraft des Senkelbachs und verbauen wiederverwendbare Materialien wie Stahl, Beton und Holz. So wollen wir die Surfwelle möglichst nachhaltig gestalten. Wenn unser Projekt im Senkelbach erfolgreich läuft, hoffen wir, auch andere Standorte für klimafreundliche und kostengünstige Lösungen zu begeistern, anstatt den wachsenden Trendsport mit Strom fressenden Surfparks zu bedienen“.

„Wir wollen, dass unsere Welle nicht nur ökologisch, sondern auch sozial verträglich ist und sich reibungsfrei in die Nachbarschaft sowie die neue Beplanung des Lederle-Areals einfügt“, so die Surffreunde „Wir werden zum Beispiel die Rampe so einstellen, dass sie außerhalb der Tagesstunden nicht surfbar ist. Unser Einbau wird die Senkelbachschwelle zudem sicherer und leiser machen. Hinter dem nächsten Busch wird man nichts mehr vom Surfen mitbekommen, so wie man es auch von der bekannten Eisbachwelle in München kennt“.