Rechtssichere Vorlagen für Arbeitszeugnisse: Deshalb nutzen sie viele Arbeitgeber

Rechtssichere Arbeitszeugnisse geben einem Arbeitgeber die Sicherheit, dass das ausgestellte Zeugnis über einen Arbeitnehmer sowohl inhaltlich als auch formal mit den Vorschriften des deutschen Arbeitsrechts übereinstimmt. Ist dies nicht der Fall, kann der betreffende Mitarbeiter das ausgestellte Zeugnis anfechten und eine Änderung verlangen. Mit der Nutzung einer rechtssicheren Vorlage gehen Arbeitgeber kein Risiko ein. Sie erstellen ein Arbeitszeugnis, bei dem es keinen Grund zur Anfechtung gibt.

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Wann muss ein Arbeitszeugnis erstellt werden?

Der Anspruch auf die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses steht jedem zu, der in einem Betrieb beschäftigt ist. Im Detail gehören hierzu:

  • Praktikanten
  • Auszubildende
  • Minijobber
  • Leiharbeitnehmer
  • Teilzeitkräfte
  • Festangestellte Arbeitnehmer

Der Erstellung eines Arbeitszeugnisses kommt eine größere Bedeutung zu, wenn der betreffende Arbeitnehmer gekündigt wurde oder selbst gekündigt hat. Die Ausstellung kann vom Arbeitgeber in keinen der beiden Fälle abgelehnt werden.

Welche Arten von Arbeitszeugnissen gibt es?

Im Arbeitsrecht werden die folgenden drei Arten von Arbeitszeugnissen unterschieden: Einfaches Arbeitszeugnis, Qualifiziertes Arbeitszeugnis und Zwischenzeugnis.

Einfaches Arbeitszeugnis

Das einfache Arbeitszeugnis setzt ein Arbeitgeber ein, um schriftlich zu bestätigen, dass ein Arbeitnehmer in seinem Betrieb beschäftigt war. Die Tätigkeiten, die der Arbeitnehmer übernommen hat, werden stichpunktartig aufgeführt. Zu den weiteren Angaben gehört neben den personenbezogenen Daten des Arbeitnehmers auch die Dauer der Beschäftigung. Weitere Angaben des Arbeitgebers sind in einem einfachen Arbeitszeugnis nicht vorgesehen.

Zu den weiteren Anforderungen an ein einfaches Arbeitszeugnis gehören:

  • Es muss auf dem Briefpapier des Arbeitgebers erstellt worden sein.
  • Es muss eine Überschrift, wie z. B. Zeugnis, enthalten.
  • Das Zeugnis muss mit dem Datum und der Unterschrift des Arbeitgebers gekennzeichnet sei.

Qualifiziertes Arbeitszeugnis

Das qualifizierte Arbeitszeugnis grenzt sich vom einfachen Arbeitszeugnis dadurch ab, dass das Zeugnis über die personenbezogenen Daten, die Art der Tätigkeiten und die Dauer der Beschäftigung noch weitere Angaben enthält. Der Arbeitgeber informiert den Leser eines qualifizierten Arbeitszeugnisses über das Engagement und das Sozialverhalten des Arbeitnehmers. 

Weitere Informationen beziehen sich auf die Leistungen und eventuell übernommene Sonderaufgaben, die der Arbeitnehmer ausgeführt hat. Ob der Arbeitgeber seinem ehemaligen Mitarbeiter in einem Schlusssatz alles Gute für seinen weiteren Lebensweg wünscht, bleibt ihm überlassen.

Zwischenzeugnis

Im Gegensatz zum einfachen oder qualifizierten Arbeitszeugnis kann ein Arbeitnehmer die Ausstellung eines Zwischenzeugnisses nicht von seinem Arbeitgeber verlangen. Es wird in der Regel ausgestellt, wenn ein Mitarbeiter von der einen Abteilung des Unternehmens in eine andere wechselt.

An alle drei Arten von Arbeitszeugnissen stellt der Gesetzgeber bestimmte inhaltliche und formale Bedingungen. Hierzu gehört, dass das Zeugnis immer schriftlich erstellt wird. Die Erstellung eines Arbeitszeugnisses wird nicht anerkannt, wenn ein Arbeitgeber dieses seinem Arbeitnehmer als PDF und per E-Mail zukommen lässt. Zur eigenen Sicherheit des Arbeitgebers ist es sinnvoll, wenn er sich das Dokument nach dem Lesen vom Arbeitnehmer unterschreiben lässt.

Welche inhaltlichen Anforderungen stellt der Gesetzgeber an das Arbeitszeugnis?

Das Arbeitszeugnis ist für einen Bewerber eine wichtige Grundlage, um eine neue Anstellung zu finden. Aus diesem Grund stellt der Gesetzgeber hohe Anforderungen an den Arbeitgeber, der die Pflicht hat, ein Arbeitszeugnis auszustellen. Hierzu zählen:

  • Das Arbeitszeugnis muss positiv verfasst werden.
  • Die ausgeübte Tätigkeit muss detailliert und genau beschrieben werden.
  • Die fachliche und betriebliche Entwicklung des Arbeitnehmers muss chronologisch nachvollziehbar sein.

Welchen Vorteil bieten rechtssichere Vorlagen?

Nutzt ein Arbeitgeber für die Erstellung eines Arbeitszeugnisses eine rechtssichere Vorlage wie z. B. von www.vorlagen-center.com/arbeitszeugnisse/, so profitiert er unter anderem davon, dass er ein absolut rechtssicheres Arbeitszeugnis erstellt hat. Ein Arbeitnehmer kann nicht auf Nachbesserung bestehen, weil ihm hierzu die rechtliche Grundlage fehlt.

In der rechtssicheren Arbeitszeugnissvorlage werden alle inhaltlichen Anforderungen berücksichtigt. Der Arbeitgeber muss allerdings noch darauf achten, dass er die Schriftform wählt. Ansonsten hat er gegen die formalen Voraussetzungen eines Arbeitszeugnisses verstoßen.

Unser Fazit zum Thema rechtssichere Vorlagen für Arbeitszeugnisse

Wird ein Beschäftigungsverhältnis beendet, hat ein Arbeitnehmer das Recht auf die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses. Je nachdem, welche Art von Zeugnis sich der ehemalige Mitarbeiter wünscht, ist der Arbeitgeber zur Ausstellung eines einfachen oder eines qualifizierten Arbeitszeugnisses verpflichtet. 

Hierbei muss er inhaltliche und formale Bedingungen erfüllen. Professionelle Unterstützung erhält er, wenn er eine rechtssichere Vorlage für das zu erstellende Arbeitszeugnis verwendet.