Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner hat heute bei einem Festakt im Rokokosaal der Regierung von Schwaben den Regierungsvizepräsidenten Josef Gediga in den Ruhestand verabschiedet und Sabine Beck als Nachfolgerin ins Amt eingeführt.

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„Wer rund 16 Jahre lang an der Leitung einer so großen und bedeutenden Mittelbehörde beteiligt war, hat wirklich alle gesellschaftlichen und politischen Veränderungen und die damit einhergehenden Krisen und Umbrüche in der eigenen Arbeit zu spüren bekommen. Sie haben alle Herausforderungen hervorragend gemeistert“, so Kirchner. Abschließend dankte Kirchner auch im Namen von Staatsminister Joachim Herrmann für den jahrzehntelangen unermüdlichen und loyalen Einsatz für den Freistaat Bayern. Die Nachfolgerin Sabine Beck war zuletzt Leiterin des Bereichs Wirtschaft, Landesentwicklung und Verkehr in der Regierung von Schwaben. Kirchner zur Entscheidung: „Frau Beck hat herausragende Qualifikationen und sich langjährig als Führungskraft in den unterschiedlichsten Bereichen der Staatsverwaltung bewährt. Mit ihr wird das ers­te Mal eine Frau Teil des Regierungs­präsidiums in Schwaben sein. Das freut mich besonders!“

Sabine Beck war nach ihrer erfolgreichen Zweiten Juristischen Staatsprüfung zunächst am Staatsministerium des Innern und bei der Obersten Baubehörde eingesetzt. Ihr weiterer Werdegang führte sie an die Staatskanzlei, wo sie als Referentin im Spiegelreferat des Innenministeriums tätig war. Nach ihrer Tätigkeit am Landratsamt Augsburg ging Frau Beck an die Regierung von Schwaben. Nach Leitung unterschiedlicher Sachgebiete wurde sie schließlich 2012 zur Leiterin des Bereichs „Wirtschaft, Landesentwicklung und Verkehr“ bestellt. Kirchner äußerte sich überzeugt, dass Beck genau die richtige Frau für diese Stelle sei: „Und ich weiß, dass auch Sie sich darauf freuen, Ihre eigenen Akzente zu setzen und Veränderungen zu gestalten und damit Zukunft zu schaffen“.