Am Montagmittag, dem 16. Dezember 2024, wurden bei der Kontrolle eines Passagiers eines Reisebusses größere Mengen Marihuana entdeckt. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft in Passau ermitteln in diesem Fall.
Die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Passau hielten einen Reisebus auf der A3 in Richtung Suben an und führten eine Kontrolle durch. Bei einem 35-jährigen Mann aus Bulgarien fanden die Beamten etwa ein Kilogramm Marihuana, das in zwei Päckchen im Rucksack versteckt war. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und die Drogen beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Passau leiten die Untersuchungen. Weitere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Mann zusätzliches Gepäck im Bus hatte. Deshalb informierten die Beamten die österreichischen Behörden. Als der Bus in Wien eintraf, fanden die österreichischen Polizisten zwei weitere Koffer, die ebenfalls dem Mann zugeordnet wurden, gefüllt mit weiteren Päckchen Marihuana. Insgesamt wurden rund neun Kilogramm Marihuana sichergestellt.
Am folgenden Dienstag, dem 17. Dezember 2024, entschied das Amtsgericht über den Antrag auf Ausstellung eines Haftbefehls, der erlassen wurde, woraufhin der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.

