Die Anwürfe von SPD und Grünen im Augsburger Stadtrat gegen Bildungsreferent Hermann Köhler weist Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl auf das Schärfste zurück.

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Gribl weist Kritik an Bildungsrefent Köhler zurück | Foto: Bruder

„Fest steht: Hermann Köhler hat sich um die Schulentwicklung und den Bildungsstandort Augsburg enorme Verdienste erworben. Vielmehr haben diejenigen, die jetzt Kritik an ihm üben, in Zeiten eigener Verantwortung gerade im Bereich der Schulsanierungen strategisch und operativ versagt“, so der OB. Die Folge sei „eine Substanzverwahrlosung sondergleichen, die Hermann Köhler erstmals mit einem ganzheitlich angelegten Masterplan angeht und nach und nach abarbeitet“, so der OB. Dies geschehe im Übrigen mit einer beispiellosen Rückendeckung des Freistaats Bayern, der sich in Augsburg mit Spitzenfördersätzen im Rahmen des 300-Millionen-Kultur– und Bildungsförderprogramms engagiert.

Geschlossene Unterstützung erforderlich

Wie der Stadtchef weiter ausführt, werde die Arbeit für Hermann Köhler durch Rahmenbedingungen erschwert, die kein anderes städtisches Referat derart treffen wie den Verantwortungsbereich des Schulreferenten. Dazu zählen die dynamische Bevölkerungsentwicklung mit der enormen Zunahme von Schülern, die permanente gesetzliche Ausweitung der Betreuungsangebote und vor allem die verschärften Anforderungen an den Brandschutz, die gerade die Schulen mit älterer Bausubstanz besonders hart treffen. „Bei solchen Bedingungen braucht der Schulreferent geschlossene Unterstützung“, so der OB.