Rettungskräfte ziehen positive Bilanz zum Einsatz bei den Kundgebungen anlässlich des AfD-Bundesparteitages in Augsburg

Die Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen zieht ein positives Fazit zum Einsatz rund um die Kundgebungen anlässlich des AfD-Bundesparteitages.

36516789_10155914871478731_791911430155665408_n Rettungskräfte ziehen positive Bilanz zum Einsatz bei den Kundgebungen anlässlich des AfD-Bundesparteitages in Augsburg Augsburg Stadt News Newsletter Polizei & Co AfD Alternative für Deutschland Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen Augsburg Demonstration Kundgebungen Messe Augsburg Parteitag Rathausplatz Schwabenhalle | Presse Augsburg
Foto: Augsburg hilft

Während der Kundgebungen mit rund 6.000 Teilnehmern anlässlich des AfD-Bundesparteitages in Augsburg mussten Rettungskräfte nur drei Patienten ambulant behandeln. Dementsprechend zieht die Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen ein positives Fazit, da auch von Freitag bis Sonntagmittag keine mit den Veranstaltungen in Zusammenhang stehenden Einsätze zu verzeichnen waren. Die zusätzlichen Besatzungen von Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen hatten dennoch kein ruhiges Wochenende, da etliche Notfallpatienten – etwa wegen Hitzekollaps – in der Innenstadt behandelt werden mussten.

BRK, DLRG, Johanniter und Malteser sowie – im Rahmen der durch den Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) veranlassten Vorhalteerhöhung – private Rettungsdienste waren im Einsatz. Die Hilfsorganisationen stellten mehrere Sanitätswachdienste, darunter bei den Aufzügen und der zentralen Kundgebung am Rathausplatz. Aufgrund der größeren Teilnehmerzahl sowie des Wetters wurden kurzfristig zusätzliche ehrenamtliche Teams zum Rathausplatz gerufen. Insgesamt wurden dort schlussendlich jedoch nur zwei Patienten aufgrund von Hitzeerschöpfung ambulant versorgt. Während eines Aufzugs musste ein Patient vor Ort behandelt werden, der nach aktuellem Kenntnisstand nicht zum Teilnehmerkreis gehörte. Die von der Polizei in der gestrigen Medieninformation genannten, durch Pfefferspray leichtverletzten zwei Patienten wurden nicht durch die Hilfsorganisationen, sondern durch so genannte „Demosanitäter“ versorgt.

Neben den Sanitätswachdiensten stellten die Hilfsorganisationen weitere ehrenamtliche Einsatzkräfte, die sich am Samstag ab den Morgenstunden auf ihren Rettungswachen in Alarmbereitschaft befanden. Sie konnten durch die Sanitätseinsatzleitung aufgrund der ruhigen Lage bereits am Nachmittag nach Hause entlassen werden. Ein zusätzlicher Führungsdienst war von Freitag bis Sonntag im Einsatz.

Die Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen dankt dem Polizeipräsidium Schwaben Nord, der Berufsfeuerwehr Augsburg, der Stadt Augsburg sowie den Veranstaltern für die gute Zusammenarbeit in der Vorbereitung und im Einsatz sowie für die gute Kommunikation und abgestimmte Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere in Social Media.