Versuchter Rezeptbetrug in Regensburger Apotheke vereitelt
In der Regensburger Innenstadt wurde am Donnerstag, dem 24. April 2025, ein versuchter Rezeptbetrug aufgedeckt. Dank des aufmerksamen Personals einer örtlichen Apotheke konnten zwei Tatverdächtige, eine 33-jährige Frau und ein 35-jähriger Mann, beide mit Wohnsitz in München, identifiziert werden. Nun hat die Kriminalpolizei Regensburg die Ermittlungen aufgenommen.
Unstimmigkeiten beim Rezept führten zu Entdeckung
Gegen 16:00 Uhr bemerkte eine Mitarbeiterin der Apotheke Unregelmäßigkeiten beim Einlösen eines Rezepts. Sie verständigte umgehend die Polizei. Die Zivile Einsatzgruppe der Polizei konnte daraufhin die beiden Tatverdächtigen in der Nähe der Apotheke ausfindig machen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass das Rezept eine Fälschung war.
Gefälschte Rezepte und weiterer Ermittlungsverlauf
Die Durchsuchung der Tatverdächtigen führte zur Entdeckung einer beträchtlichen Anzahl gefälschter Rezepte. Insgesamt wurde eine zweistellige Anzahl solcher Rezepte sichergestellt, die dazu verwendet werden sollten, verschreibungspflichtige Medikamente im Wert eines hohen vierstelligen Eurobetrags zu beziehen.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg setzt die Ermittlungen fort. Dabei wird insbesondere der Verdacht geprüft, ob die Verdächtigen auch mit weiteren ähnlich gelagerten Fällen in Verbindung stehen könnten. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Regensburg sollen beide Personen im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt werden.


