Richtfest für eine Studierenden-Wohnanlage nahe der Augsburger Uni

Der Freistaat Bayern fördert weitere 132 preisgünstige Wohnheimplätze für Studierende nahe der Augsburger Uni. Heute war Richtfest für diese Wohnanlage.

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Symbolbild

 

„Studierende brauchen eine bezahlbare Unterkunft“, betonte Bayerns Innen- und Baustaatssekretär Gerhard Eck beim Richtfest für die staatlich geförderte Wohnanlage für Studierende in der Bürgermeister-Ulrich-Straße. Damit die Studierenden bezahlbaren und angemessenen Wohnraum finden, fördere der Freistaat Bayern preisgünstige Wohnheimplätze. Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt des Wohnheims betragen fast 10 Millionen Euro. „Wir haben hier Fördermittel in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro als zins- und tilgungsfreies Baudarlehen bewilligt“, so Eck. Das wirke sich positiv auf den Hochschulstandort Augsburg aus und gleichzeitig werde so auch der Druck auf den allgemeinen Mietmarkt gemindert.

132 Studentinnen und Studenten werden in dem Neubau an der Bürgermeister-Ulrich-Straße einen Wohnplatz finden. „Zusammen mit den Wohnplätzen aus dem ersten Bauabschnitt bietet das Studentenwohnheim dann insgesamt 433 Wohnplätze – eine beachtliche Anzahl!“, freute sich Eck.

Die neu errichteten Wohnheimplätze für die 132 Studentinnen und Studenten verteilen sich auf 116 Einzelapartments und vier Wohngruppen. Zwei der Apartments stehen Rollstuhlfahrern zur Verfügung. Eck: „Ich begrüße es sehr, dass das Studentenwerk Augsburg dadurch die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Studium unterstützt.“

Eck: „Seit 2006 haben wir in Bayern den Neubau und die Sanierung von mehr als 10.500 Wohnheimplätzen für Studierende mit rund 308 Millionen Euro gefördert.“ Im Rahmen des Wohnungspakts Bayern stehen laut Eck allein in diesem Jahr 32,5 Millionen Euro für die Studentenwohnraumförderung zur Verfügung. „Mit diesem Betrag können 2017 rund 1.200 Wohnheimplätze geschaffen und mit staatlichen Fördermitteln unterstützt werden“, erklärte Baustaatsekretär Eck. So werde auch die Konkurrenz auf dem allgemeinen Mietmarkt gemindert.

Eck würdigte die erfreuliche Entwicklung des Hochschulstandorts Augsburg insgesamt. Das Studentenwohnheim sei nicht das einzige Vorhaben, mit dem der Freistaat den Ausbau des Wissenschaftsstandorts Augsburg fördere. „Zahlreiche bauliche Projekte auf dem Campus der Universität Augsburg und der Hochschule Augsburg summieren sich zusammen genommen auf Investitionen von knapp 260 Millionen Euro“, führte Eck aus.

Der Entwurf des Studentenwohnheims geht nach Ecks Worten auf einen Wettbewerb aus dem Jahr 2009 zurück, den das Architekturbüro „Drei Architekten“ aus Stuttgart gewonnen hat. Eck erläuterte die einzelnen Baumaßnahmen: „Im ersten Bauabschnitt wurde bereits ein großer Teil des gestaffelten Baukörpers entlang der Bürgermeister-Ulrich-Straße, der nördliche, winkelförmige Baukörper sowie sechs Innenhofhäuser errichtet. Im zweiten Bauabschnitt wird nun im Süden die Bebauung entlang der Bürgermeister-Ulrich-Straße verlängert und es werden vier weitere Innenhofhäuser hinzugefügt. Der geschützte Innenbereich wird dadurch vergrößert und bietet den Studierenden somit noch mehr Platz für Aufenthalt und Kommunikation.“