Der ECDC Memmingen und Daniel Huhn werden auch in der kommenden Oberliga-Saison weiter zusammenarbeiten. Die Indians einigten sich mit dem 36-Jährigen auf eine Fortsetzung des Vertrags als Cheftrainer in der Maustadt. Für das Memminger Urgestein wird es die erste volle Spielzeit als Chef an der Bande der Rot-Weißen sein.

Huhn
Foto: Alwin Zwibel

Seit sieben Jahren ist Daniel Huhn nun bereits in Memmingen aktiv, die kommende Saison wird die erste sein, in welche der ehemalige Kapitän und Führungsspieler von Beginn an als verantwortlicher Trainer starten kann. Huhn übernahm im letzten Jahr ab November das Ruder beim ECDC und schaffte es, eine turbulente Spielzeit zu einem versöhnlichen Ende zu bringen. Nach mehreren Rückschlägen erreichten die Indianer unter seiner Führung am Ende noch die Playoffs, wo sie zwar letztlich in vier Spielen an den Saale Bulls Halle scheiterten, ihren Fans aber noch starke Auftritte boten.

Huhn selbst ist froh über die Chance, die sich ihm ab dem kommenden Herbst bietet: „Ich freue mich sehr auf die neue Saison, die ich jetzt von Anfang an nach meinen Ideen gestalten kann. Für das Vertrauen, das die Verantwortlichen in mich setzen, möchte ich mich ausdrücklich bedanken.“ 

Sven Müller, Sportlicher Leiter bei den Indians, fügt hinzu: „Bereits nach den ersten Gesprächen habe ich gemerkt, wie sehr Daniel für diese Chance brennt, welche er nun auch bekommt. Er ist ein absoluter Indianer, der mit vollem Herzen dabei ist und ein enorm hohes Arbeitspensum aufweist. Er hat in dieser schwierigen Saison nahezu das Maximale herausgeholt. Ein sehr schlechter Start und immer wiederkehrende Krankheiten und Verletzungen haben es ihm dabei nicht einfach gemacht. Wir glauben, dass er der richtige Mann für diesen Posten ist und freuen uns, dass wir ihn für die kommende Saison als Cheftrainer gewinnen konnten. Gerade junge, deutsche Trainer sind nur sehr selten zu finden, was uns umso glücklicher macht, Daniel in Memmingen einplanen zu können.“

Für Daniel Huhn ist Memmingen die erste Trainerstation seiner Karriere. Als Spieler lief der gebürtige Münchner u.a. für die Teams aus Kaufbeuren, Landsberg, Duisburg oder Hannover auf. In 225 Spielen für die Indians erzielte der ehemalige Kapitän 230 Punkte für den ECDC. Im vergangenen Jahr besetzte er zuerst den Posten des Co-Trainers und Teammanagers, ehe er im November zum Interims- und später dann zum Headcoach befördert wurde.

mfr