RKI-Chef weist Kritik an „Heinsberg-Studie“ zurück

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat Kritik bezüglich der Ergebnisse und Methoden der sogenannten „Heinsberg-Studie“ zurückgewiesen. Es sei eine „wichtige und richtige“ sowie „valide Studie“, sagte Wieler am Dienstagvormittag in Berlin. „Diese Daten sind mit einem sauberen, nachvollziehbaren Studiendesign und mit adäquaten Methoden erhoben worden.“

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Die eigentliche Problematik sehe er in der Fehlinterpretation in der Öffentlichkeit. Die Ergebnisse seien „schwerlich auf ganz Deutschland“ zu übertragen, da die Daten nur für einen bestimmten Kreis, den Ort Gangelt, gelten würden. Die Interpretation der Studie sei also das Fragliche, so Wieler.

„Wenn Menschen daraus Schlüsse ziehen, die man daraus nicht ziehen sollte, dann ist es definitiv nicht das Versäumnis der Wissenschaftler.“