Röttgen kritisiert EU-Vergaberegeln für Corona-Hilfen

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen (CDU), hat sich kritisch zu den Vergaberichtlinien der EU-Kommission für die 750 Milliarden Euro geäußert, die als Corona-Hilfen beim jüngsten EU-Gipfel bewilligt worden sind. „Ich muss leider zugeben, dass die Entwicklung des Verwendungsmechanismus noch nicht vollends überzeugt“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Er hätte sich gewünscht, dass jeder der Staaten Reformprojekte anmelde, diese geprüft würden und dann Geld verteilt werde.

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„Also: Das Geld kommt zum Projekt, nicht das Projekt kommt zum Geld. Das ist nicht gut eingeleitet worden“, so der Kandidat für den CDU-Vorsitz. Aber es müsse nun alles dafür getan werden, dass mehr „Kontrolle“ stattfindet. „Wenn wir das nicht erreichen, schwindet die Akzeptanz für Europa“, sagte Röttgen.