Röttgen will verbindliche Frauenquote für CDU-Führungspositionen

Norbert Röttgen, einer der drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz, fordert eine verbindliche Frauenquote für Führungspositionen in seiner Partei. Die CDU müsse zeigen, dass Frauen „in angemessener Weise“ – und das sei paritätisch – in den Ämtern, in den Gremien und in den Funktionen vertreten seien, sagte Röttgen dem Fernsehsender n-tv. Der CDU-Politiker kritisierte die beiden anderen Kandidaten, den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet und den früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz, für deren Haltung in dieser Frage: „Ich bin der einzige Kandidat, der das so klar sagt, ich finde da ist auch Klarheit jetzt geboten. Friedrich Merz lehnt sie eher ab, Armin Laschet sagt noch gar nichts dazu. Ich finde in so einer überschaubaren Frage sollte ein CDU-Vorsitzender eine klare Position haben.“

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Die Wahl des neuen Parteivorsitzen gilt auch als Vorentscheidung über den Kanzlerkandidaten der Union.

Bislang hat keine Frau ihre Kandidatur für die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer erklärt, die nach heftiger parteiinterner Kritik an ihrem Führungsstil erklärt hatte, sich nicht um eine Wiederwahl zu bewerben.