Die Rosenheimer Wiesn begeistert mit ihrer zünftigen, bayerischen und familienfreundlichen Atmosphäre und wird diesem Ruf voll und ganz gerecht. Die Rosenheimer Polizei bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für die positive Stimmung auf dem Festgelände. Um diese zu bewahren, bleibt die Wiesnwache weiterhin stark präsent und schreitet bei Bedarf konsequent ein.
Erntedankfest und die zweite Halbzeit der Wiesn
Am zweiten Wiesnsonntag wird mit dem traditionellen Erntedankfest und dem anschließenden Festzug auch die zweite Hälfte der Rosenheimer Wiesn eingeleitet. Die polizeiliche Bilanz der ersten acht Tage bestätigt den positiven Eindruck von einer friedlichen und sympathischen Veranstaltung. Die Fallzahlen bewegen sich, mit einigen Ausnahmen, auf dem Niveau der Vorjahre und die Zahl der Abschleppungen hat einen neuen Höchststand erreicht.
Geringe Delikte bei hoher Besucherzahl
Bisher wurden 52 Wiesnverbote (im Vorjahr 35) ausgesprochen, während die Körperverletzungsdelikte mit insgesamt sieben Anzeigen (Vorjahr 13) trotz hoher Besucherzahlen niedrig blieben. Sechs Gewahrsamnahmen (im Vorjahr 3) zeigen, dass die Arreste der erwachsenen, männlichen Festbesucher im Vergleich zu den Vorjahren zugenommen haben. Bei den Eigentumsdelikten gab es 10 Fälle (Vorjahr 9), bei denen hauptsächlich Fahrräder und Handys gestohlen wurden.
Alkohol im Verkehr und Appell zum richtigen Parken
Im Bereich des Verkehrs gab es mit sieben auffälligen Fahrzeugführern (Vorjahr 3) aufgrund erhöhten Alkoholkonsums den meisten Grund zur Beanstandung. Trotz deutlicher Hinweise mussten 72 Fahrzeuge (Vorjahr 41) abgeschleppt werden, insbesondere am Haupteingang zum Festgelände, wo Personen zu Beginn und Ende der Betriebszeit aus den Fahrzeugen herausgelassen werden. Die Polizei appelliert dringend, nur dort zu parken, wo es erlaubt ist.
Der Jugendbeamte von Polizei und Stadtverwaltung führte am Samstag seine Runde auf und neben dem Festgelände durch und traf dabei auf viele „Zigarattenbürscherl“, die trotz ihres jungen Alters bereits intensiven Tabakkonsum betrieben. Positiv ist hingegen die Schankmoral in den Festzelten, wo dem jugendlichen Publikum der Biergenuss noch vorenthalten wurde. Auffälliger zeigt sich das sogenannte „Vorglühen“, bei dem Jugendliche schon vor dem Besuch des Herbstfestes Alkohol konsumieren, häufig auch hochprozentige Getränke.


