Die bundesweite Inflationsrate, für November mit 10,0 Prozent berechnet, dürfte im Dezember deutlich gesunken sein. Darauf deuten erste Zahlen aus den Bundesländern hin, die bereits am Dienstagmorgen veröffentlicht wurden.

In Bayern sank die Inflationsrate im letzten Monat des Jahres von 10,9 auf 9,2 Prozent, zuvor hatte NRW schon einen deutlichen Rückgang von 10,4 auf 8,7 Prozent gemeldet. Auch in Niedersachsen sank die Inflationsrate im Dezember, von 10,0 auf 8,3 Prozent, in Hessen von 9,7 auf 8,1 Prozent. Unter anderem wirkte sich die „Dezember-Einmalzahlung“ für Erdgas und Fernwärme preisdämpfend auf die Verbraucherpreise aus. Die genauen Auswirkungen der Maßnahme sind aber unklar.

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die vorläufige Schätzung für die bundesweite Inflationsrate im Laufe des Tages, in der Regel gegen 14 Uhr. Die endgültigen Zahlen kommen Mitte des Monats, dabei gibt es aber nur sehr selten Änderungen.

Foto: Butterpreise im Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur

Rueckgang Der Inflationsrate Erwartet