Nach der Niederlage zum Saisonauftakt am Freitag konnten die Augsburger Panther am Sonntagabend im ersten Heimspiel den ersten Saisonsieg feiern. Mit einem verdienten 5:2 konnten gegen die Kölner Haie die ersten drei Punkte der frischen Spielzeit verbucht werden.

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Foto: Wolfgang Czech

 

Für die neuformierten Augsburger Panther stand am Sonntagabend in das erste Heimspiel an. Nach der Auftaktniederlage in Iserlohn ging es für den AEV gegen die Kölner Haie um den ersten Saisonsieg.

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In einem vielen Unterbrechungen geprägten Startdrittel waren es dann auch die Hausherren, die sich die besseren Gelegenheiten erspielten. Johnson scheiterte mit einem Alleingang aber ebenso an Pantkowski, wie wenig später Soramies. Insgesamt waren die Schwaben die aktivere Mannschaft, ein Treffer blieb ihnen aber bis zur ersten Pause verwehrt.

Effektives Powerplay bringt den AEV in Front

Der Mittelabschnitt lag noch in den ersten Zügen, da konnte der AEV dies nachholen. Kölns McIntyre musste auf die Strafbank, Augsburg konnte das Powerplay zur Führung nützen. Nach einem guten Aufbau konnte sich Stieler als Torschütze feiern lassen, der einen Bergman-Schuss zum 1:0 abfälschte (23.). Die Gäste drückten anschließend auf den Ausgleich, das nächste Tor durften aber erneut die Gastgeber bejubeln.

Im Fallen konnte Stieler einen Befreiungsschlag zum im Angriff lauernden Volek bringen, der die Scheibe an Kölns Keeper vorbei und über das Schienbein seines Gegenspielers ins Tor spielen konnte. Die Rheinländer antworten mit noch stärkerem Druck auf das Endras-Tor, mit einem Lattenkracher waren sie dem Anschluss nahegekommen. Augsburg konnte sich gegen Drittelende aber wieder mehr und mehr befreien und selbst für offensive Akzente setzen. Als mit Aubry das dritte Mal ein Hai zwei Strafminuten kassierte, konnte die „Russell-Bande“ mit Überzahltor Nummer 2 für etwas Beruhigung sorgen. Nach einem mustergültigen Zuspiel von LeBlanc nagelte Neuzugang Wännström das Spielgerät aus der Distanz ins Tornetz.

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Foto: Wolfgang Czech

Johnson hat die richtige Antwort parat

Würde Köln noch zurückkommen können? Die Antwort lieferte Adam Johnson 27 Sekunden nach der letzten Pause. Von LeBlanc auf die Reise geschickt, versenkte der US-Amerikaner die schwarze Hartgummischeibe mit einem Schlenzer über die Fanghand von Pantkowski hinweg. Die Vorentscheidung war deshalb noch lange nicht gefallen. Der KEC war gut zwölf Minuten vor dem Ende in doppelter Überzahl durch Aubry zum 4:1 gekommen, als Clarke nach einem Faustkampf die Augsburger Strafbank wärmte, fiel sogar noch der zweite Treffer für die Domstädter. Aubry hatte die Kölner Haie auf Schlagdistanz gebracht, aber nicht lange. Johnson benötigte nur etwas mehr als 30 Sekunden, um nach dem 4:2 mit seinem zweiten Treffer für Entspannung zu sorgen. Die ersten drei Punkte der frischen Spielzeit konnten verbucht werden.

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Russell feiert seinen ersten Sieg als DEL-Cheftrainer | Foto: Wolfgang Czech

AEV: Endras, Keller – Lamb, Haase, Sacher, Rogl, Berman, Warsofsk, Länger- Volek, Payerl, Kuffner, LeBlanc, Stieler, Soramies, Wännström, Clarke, Johnson, Broadhurst, Saponari

Tore: 1:0 Stieler (Bergman/Broadhurst) 23., 2:0 Volek (Saponari/Stieler) 30., 3:0 Wännström (LeBlanc/Warsofvsky) 39., 4:0 Wännström (LeBlanc/Warsofsky) 39., 4:1 Aubry (Kammerer/Thuresson) 48., 4:2 McIntrye (Austin/Matsumoto) 54., 5:2 Johnson (Payerl/Warsofsky) 55.,

Schiedsrichter: Iwert, Seawell| Wölzmüller, Merk Strafzeiten: Augsburg   – Köln

Zuschauer: 5.663