Sachsen-Anhalt erwägt Öffnung von Weihnachtsmärkten

Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff hat sich für die Öffnung von Weihnachtsmärkten ausgesprochen. Deren Betrieb solle ermöglicht werden, „soweit die pandemische Lage dem nicht zwingend entgegensteht“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Zuvor hatte bereits Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) entsprechende Hoffnungen geschürt.

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Haseloff verwies auf das Ampelsystem seines Bundeslandes, das bei Überschreiten bestimmter Schwellenwerte lokale Schutzmaßnahmen auslösen kann. Dieses könne auch für Weihnachtsmärkte angewendet werden. „Bei Bedarf können die für Märkte geltenden Vorschriften um Regelungen ergänzt werden, die den Besonderheiten von Weihnachtsmärkten, zum Beispiel hohe Besucherzahlen, vorsorglich Rechnung tragen“, sagte er. „Bei den Weihnachtsmärkten haben wir noch Zeit, die wir für eine gute Planung nutzen können“, sagte Söder den „Funke“-Zeitungen. Zum Beispiel könnten einheitliche Laufwege mit Ein- und Ausgang organisiert werden. „Auf manchen Feuerzangenbowlestand, der eher an Après-Ski-Veranstaltungen in Ischgl erinnert, müssen wir dieses Jahr aber sicher verzichten“, schränkte Söder ein.