Auch die Gegenöffentlichkeit der sozialen Medien sieht Beisenherz kritisch: „Die Wellen der Empörten stoßen mich zurzeit oft mehr ab als die Objekte der Empörung. Alle drei Tage geht irgendeine Wutwelle über uns weg. Gerade bei Twitter merkt man das: Alles wird in derselben Lautstärke abgehandelt. Das Medium banalisiert sich selbst“, so Beisenherz.

„Diese extreme Empörungsbereitschaft stößt mich ab; wer sich über Nichtigkeiten echauffiert, muss nicht jammern, wenn relevante Anliegen nicht mehr gehört werden. Wäre noch zwei Tage über Kramp-Karrenbauer geschimpft worden, hätte ich sie am Ende in Schutz nehmen müssen, und das wäre wirklich das Letzte, was ich will.“