Schlauchverbinder aus Kunststoff und Metall gewährleisten den Durchfluss gasförmiger sowie flüssiger Medien unter allen Bedingungen. Sie stellen sicher, dass die Flüssigkeiten und Gase leckagefrei von ihrer Quelle zu ihrem Ziel fließen können, auch wenn die Leitung eine Unterbrechung aufweist. Darüber hinaus bieten Schlauchverbinder aus Kunststoff und Metall eine praktische und ebenso sichere Anschlussstelle für Abzweige, T-Stücke oder Aktoren aller Art.

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Wichtige Eigenschaften eines Schlauchverbinders

Ein Schlauchverbinder muss im Wesentlichen drei Eigenschaften aufweisen:

  • einfache Montage
  • fester, zuverlässiger Sitz
  • leckagefreie Verbindung

Dies wird durch das spezielle und eigenständige Design von Schlauchverbindern erreicht, die über Experten wie www.rct-online.de/de/schlauchverbinder erhältlich sind. Sie bestehen aus mehrfach gerippten Anschlussstellen und einer glatten Röhre für den Durchfluss. Die Verbinder sind in den gleichen Normdurchmessern erhältlich, wie sie für Schläuche gelten. Das stellt sicher, dass für jeden Schlauchtyp der passende Verbinder bereitsteht.

Die Montage ist recht einfach. Die Verbinder werden mit ihren Anschlussstücken in die Schlauchenden gesteckt. Die Verzahnung verhindert, dass die Schlauchenden wieder abrutschen. Da die radial geformte Verzahnung etwas größer ist als der Innendurchmesser des Schlauches, wird die Leitung an dieser Stelle abgedichtet.

Dennoch muss immer abgewogen werden, ob das Medium und der Innendruck mit dem Schlauchverbinder korrespondieren. Diese können die Verbindung nur bis zu einem gewissen Druck ohne Hilfsmittel gewährleisten. Wird dieser überschritten, rutschen die Schlauchverbinder ab und die Leitung ist offen. 

Dies passiert beispielweise bei flüssigen Medien mit hoher Tribologie, also z. B. bei Seifen oder Ölen. In diesem Fall ist es ratsam, den Verbinder mit einer zusätzlichen Schelle von außen abzusichern. Die beidseitige Einspannung erhöht die Widerstandskraft des Schlauchverbinders erheblich.

Schlauchverbinder aus Kunststoff oder Metall?

Welcher Werkstoff für den Schlauchverbinder am besten geeignet ist, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Innendruck in der Leitung
  • Art des Mediums

Grundsätzlich ist es so, dass Schlauchverbinder aus Metall fester sitzen als solche aus Kunststoff. Die Verzahnung von einem Verbinder aus Messing, Kupfer, Stahl oder Aluminium ist wesentlich scharfkantiger als eine solche aus Plastik. Damit sitzen sie deutlich fester an den Schlauchenden. Nachteilig an den Verbindern aus Metall ist ihre mangelnde Korrosionsfestigkeit bzw. Reaktionsfreudigkeit mit bestimmten Substanzen. 

Hier sind Schlauchverbinder aus Kunststoff im Vorteil. Sie können saure und alkalische Flüssigkeiten und Gase wesentlich besser vertragen als Verbinder aus Metall. Außerdem sind sie preisgünstiger. Kunststoffverbinder werden deshalb gerne in Laboren eingesetzt. Sie dienen zum zuverlässigen Überbrücken von Schlauchenden bei niedrigem Druck. In der Automobilwirtschaft findet man Schlauchverbinder aus Kunststoff häufig in Systemen von niedrigerer Sicherheitsrelevanz. 

Dazu zählen beispielsweise die Leitungen der Scheibenwaschanlage oder Luftschläuche. Bezüglich der kritischeren Systeme setzt die Fahrzeugindustrie wieder auf robuste Schlauchverbinder aus Messing, Gussstahl oder Aluminium. Diese finden sich in Form von Flanschen, Stutzen und T-Stücken in der Kühlmittelversorgung, den Bremsleitungen oder in der Verschlauchung von Klimaanlagen oder Servolenkungen wieder.

Schlauchverbinder mit Außengewinde

Alternativ zur Verzahnung können Schlauchverbinder auch mit einem Außengewinde ausgestattet werden. Dieses schneidet sich beim Eindrehen in die Schlauchenden selbst fest. 

Durch die Verwendung von Normgewinden steht mit ihrer Hilfe außerdem ein fachgerechter Anschluss an andere Bauteile zur Verfügung. Für den sicheren Anschluss ist in diesem Fall eine zusätzliche Dichtung erforderlich.

Gleitmittel für Schlauchverbinder

Es ist möglich, Schlauchverbinder mithilfe von Gleitmitteln einzusetzen. Diese senken den Reibwiderstand und machen die Montage einfacher. Diese Lösung ist vor allem für die verzahnten Profile interessant. Schlauchverbinder mit Außengewinde kommen hingegen gut ohne Gleitmittel aus. 

Beim Einsatz der Gleitmittel sollte aber darauf geachtet werden, dass diese zum Material des Schlauches passen. Ölige Gleitmittel können beispielsweise einen Schlauch aus Kunststoff aufweichen. Außerdem bauen sie sich schlecht ab und können die Zuverlässigkeit der Verbindung herabsetzen. In den meisten Fällen sind Gleitmittel auf Seifenbasis daher die bessere Wahl. 

Mechaniker haben häufig ihre eigenen Lösungen, mit denen sie widerspenstige Schlauchverbinder zur Montage bewegen können. Ein häufig gebräuchliches Mittel ist Haarfestiger. Dieser ist kurzzeitig flüssig genug, um gleitend wirken zu können. Nach kurzer Zeit verfliegt diese Wirkung aber und es bleibt eine stark klebende Oberfläche zurück. Diese kann in vielen Fällen jedoch für eine besonders zuverlässige Verbindung sorgen.