Schmiechen | Erst nach dem Faschingsumzug gab es Arbeit für die Polizei

Insgesamt kann die Friedberger Polizei zum Faschingstreiben am Sonntag in Schmiechen eine positive Bilanz ziehen. Der Faschingsumzug wurde von ca. 3.000 Besuchern begleitet und verlief ohne Störungen.

Im weiteren Verlauf des Nachmittags und des Abends nahmen die polizeilichen Einsatzkräfte u. a. auch mehrere Strafanzeigen auf:

Bereits gegen 15:45 Uhr verließ ein 19jähriger stark alkoholisiert das Faschingstreiben und touchierte mit seinem Pkw der Marke Opel einen Leitpfosten. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnte er in Merching gestellt werden. Ein Alkotest verlief mit rund 1,5 Promille positiv, weshalb von den Polizeibeamten eine Blutentnahme angeordnet wurde. Gegen den 19Jährigen wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass ein 18Jähriger, nachdem der Leitpfosten angefahren war, sich an das Steuer des Pkw Opel setzte und weiterfuhr. Jedoch war der 18Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis und war mit rund 0,6 Promille ebenfalls alkoholisiert. Gegen den 18Jährigen wird nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und einer Ordnungswidrigkeit nach dem Straßenverkehrsgesetz ermittelt.

Gegen 20:50 Uhr schlug ein 20Jähriger unvermittelt mit der Faust auf einen 22Jährigen ein. Beide hielten sich an der Schnapsbar auf.

Gegen 21:20 Uhr versuchte eine 17Jährige unter Vorlage des Ausweises ihrer 19jährigen Schwester sich als „Ü18“ Zutritt zum Partyzelt zu verschaffen. Da der Schwindel aufflog wird gegen sie nun wegen Missbrauchs von Ausweispapieren ermittelt.
Gegen 21:30 Uhr kletterte ein alkoholisierter 23Jähriger über die Absperrung am Partyzelt, obwohl ihm bereits vom Veranstalter der Zutritt zum Gelände verwehrt wurde. Gegen ihn wird nun wegen Hausfriedensbruch ermittelt.

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