Schneelage spitzt sich zu: rund 1.000 THW-Kräfte aus ganz Bayern im Dauereinsatz

Die Wetterlage spitzt sich dramatisch zu: die Befreiung der Dächer von den Schneemassen hat höchste Priorität. Das THW stellt sich auf die Verlängerung des Einsatzes und organisiert die Ablösung der Kräfte durch neue Teams.

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Schwerer, nasser Schnee belastet die Dächer im Alpenraum zunehmend stark. Man rechnet mit einem extremen starken Schneefall in den nächsten Stunden: zwischen 70 und 100 Zentimetern. Akuter Einsatzschwerpunkt ist das Beräumen der Dächer von der Schneelast. Derzeit wird rund um die Uhr daran gearbeitet. Die blauen Kräne und Radlader leisten hervorragende Dienste.

Das THW stellt sich deshalb auf die Verlängerung des Großeinsatzes ein. Dank der Arbeit der THW-Stäbe ist seit gestern Abend die Ablösung der 1.000 Einsatzkräfte im vollen Gange. Damit kann man effektiv die ganze kommende Woche Hilfe leisten.

Das THW bedankt sich in diesem Zusammenhang bei den Arbeitgebern und bei den Familien der THW-Helferinnen und –Helfer, die seit einer Woche im Einsatz stark eingebunden sind für die großartige Unterstützung.

Das Technische Hilfswerk (THW) ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 80 000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.