Königsbrunn – Am Mittwoch, dem 18. Dezember 2024, wurde eine 66-jährige Frau durch bislang unbekannte Betrüger um einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag betrogen. Ein vermeintlicher Polizeibeamter kontaktierte die Frau gegen 11 Uhr und berichtete von einem angeblichen Unfall, in den ihre Tochter verwickelt war und bei dem andere Menschen tödlich verletzt wurden. Der Anrufer behauptete, dass daher eine Kaution nötig sei. Die Frau glaubte der Geschichte und übergab das geforderte Geld an eine ebenfalls unbekannte Person. Die Polizei ermittelt nun wegen Trickbetrugs.
Den Tätern gelingt es bei sogenannten Schockanrufen häufig, insbesondere ältere Menschen durch diverse Maschen und das Schüren von Ängsten zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bringen. Die bayerische Polizei verfolgt mit der Kampagne #NMMO das Ziel, Seniorinnen und Senioren besser vor solchen Telefonbetrügern zu schützen. Folgende Vorsichtsmaßnahmen werden empfohlen:
– Die Polizei verlangt niemals Geldbeträge.
– Geben Sie nie Geld an unbekannte Personen.
– Verifizieren Sie die Angaben durch einen persönlichen Anruf bei der jeweiligen Behörde oder bei Angehörigen über die Ihnen bekannte Telefonnummer.
– Recherchieren Sie die Telefonnummer der entsprechenden Behörde selbst.
– Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihr Zuhause.
– Informieren Sie bei verdächtigen Vorkommnissen sofort den Polizeinotruf 110.
Weitere Informationen sind auf folgenden Webseiten verfügbar:
– https://www.polizei.bayern.de/nmmo
– https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick/

