Scholz plant Stützen für Gastronomen und Kulturschaffende

Das Konjunkturpaket der Bundesregierung nimmt Konturen an. Dabei setzt Finanzminister Olaf Scholz (SPD) vor allem auf Maßnahmen, mit denen er die Kaufkraft stärken will, berichtet der „Spiegel“. Geplant sei beispielsweise ein Familienbonus.

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Eltern sollen für jedes Kind einmalig 300 Euro bekommen. Scholz orientiert sich damit an Vorschlägen von Familienministerin Franziska Giffey (SPD). Die Maßnahme würde den Fiskus fünf bis sechs Milliarden Euro kosten. Überlegt wird auch, ob Konsumgutscheine des Staates die Kauflaune der Bevölkerung heben könnten. Davon würden auch Menschen ohne Kinder profitieren. Darüber hinaus sollen Gastwirte und Kulturschaffende vom Bund einen Ausgleich für Einkommen bekommen, das ihnen während der Krise verloren gegangen ist. Vergleichsmaßstab sollen durchschnittliche Verdienste der vergangenen Jahre sein.

Auch diese Maßnahme kostet den Bund etliche Milliarden Euro. Neben konsumfördernden Instrumenten planen die Beamten von Scholz auch Hilfen für Unternehmen. So wollen sie günstigere Abschreibungen zulassen oder Investitionszulagen gewähren. Das Konjunkturpaket wird eine Größenordnung von bis zu 150 Milliarden Euro umfassen.