Fund einer Handgranate bei Bauarbeiten in Bayreuth
Am Mittwochvormittag ereignete sich ein ungewöhnlicher Vorfall in Bayreuth, als ein Schüler der Alexander-von-Humboldt-Realschule während der Bauarbeiten im Bereich Bürgerreuth einen verdächtigen Gegenstand entdeckte. Der Fund entpuppte sich als stark verkrustete Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg, die vermutlich durch die laufenden Erdarbeiten zutage gefördert wurde. Der Schüler nahm das Objekt und wandte sich an eine Lehrkraft, die sofort die Polizei verständigte.
Sicherheitsmaßnahmen und Evakuierung der Schule
Um mögliche Gefahren zu vermeiden, nahmen die Behörden umfassende Sicherheitsmaßnahmen vor. In Zusammenarbeit mit der Schulleitung entschied sich die Polizei für eine Evakuierung der Realschule. Eltern wurden informiert und holten ihre Kinder sicher außerhalb des Gefahrenbereichs ab, sodass zusätzliche Betreuungsmaßnahmen überflüssig waren.
Kontrollierte Sprengung der Handgranate
Nach einer Rücksprache mit Spezialisten vom Landeskriminalamt wurde bestätigt, dass es sich bei dem Objekt um eine amerikanische Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Eine auf die Entschärfung von Kampfmitteln spezialisierte Firma aus Nürnberg wurde hinzugezogen und führte gegen 13.45 Uhr eine kontrollierte Sprengung am nahegelegenen Waldstück durch. Die Aktion verlief ohne Zwischenfälle und war von einem lauten Knall begleitet. Kurz darauf konnte die Polizei die Absperrungen aufheben, und der Alltag in der Umgebung kehrte zur Normalität zurück.

