Schwach bis Chancenlos | Alle Fakten und Stimmen zur Niederlage des FCA „auf“ Schalke

Rein nach der Tabelle betrachtet hätten die Zuschauer gestern einen spannenden Fußballnachmittag erwarten dürfen. Doch der FC Augsburg fand nicht statt. Schalke war in allen Belangen überlegen und gewann verdient mit 3:0. Der FCA ist dadurch und durch die Ergebnisse auf den anderen Plätzen wieder mitten drin im Abstiegskampf.

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Manuel Baum konnte mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden sein. | Foto: Sebastian Pfister

Es war ein „Drecksspiel“ (Zitat Leitner) des FC Augsburg. Wer vor der Partie Hoffnungen auf zählbares gehegt hatte wurde von der gezeigten Leistung derbe enttäuscht. Zu keinem Zeitpunkt des Spiels konnte der FCA die Kontrolle über die Partie gegen den Tabellennachbarn gewinnen . Schalke 04 war zu jedem Zeitpunkt die bessere Mannschaft. Gut, auch in den vergangenen Spielen hatte man selbst oft weniger Ballbesitz gehabt (FCA dieses mal 34%), hatte aber über Zweikämpfe ins Spiel gefunden, doch auch dies funktionierte am Sonntag nur bedingt (46%). Selbst als die Knappen nach dem 0:3 „etwas langsamer taten“ (S04-Trainer Weinzierl) hatte man zu jedem Zeitpunkt den Eindruck, das die Zirbelnusskicker für ein eigenes Tor noch Stunden hätten spielen können.

So lange hatte Schalke nicht benötigt. Die Königsblauen waren von Beginn an hellwach. Burgstaller konnte bereits in der 4.Minute von einer zögerlichen und zu langsamen Augsburger Hintermannschaft unbedrängt aus kürzester Distanz den Ball im Tor versenken. Nach etwas mehr als einer halben Stunde war diese Partie dann endgültig gelaufen. Burgstaller zum zweiten Mal und Caligiuri waren die Torschützen (29. und 34.). Kurz zuvor hatte Augsburgs Kapitän Verheagh einen Foulelfmeter vergeben. Bobadilla war von Höwedes im Strafraum zu Fall gebracht worden und musste wenig später ausgewechselt werden. Mit dem Angreifer verloren die Fuggerstädter ihren besten Mann. Da selbst Leistungsträger wie Paul Verhaegh ihrem Leistungsvermögen aus der Vergangenheit um Meilen hinterherlaufen, wird es für einen kleineren Club eben schwer. Auch gegen den SC Freiburg, der in der am kommenden Samstag in Schwaben gastiert. Vielleicht dann auch wieder mit dem ein oder anderen Jungspund in der Startelf, dem gegen RB Leipzig in der Vorwoche noch der Wille anzumerken war.