Schwäbische Bauinnungen fördern ihren Maurer-Nachwuchs

Unter dem Motto „Die Guten noch besser machen“ hat die LBB-Geschäftsstelle Schwaben die Projektwoche „Begabtenförderung“ ins Leben gerufen. Mit der Fördermaßnahme möchten die schwäbischen Bauinnungen gemeinsam den begabten Nachwuchs stärken und gezielt die Führungskräfte der Zukunft schulen.Begabtenförderung-22.01.16 Schwäbische Bauinnungen fördern ihren Maurer-Nachwuchs Wirtschaft Johannes Hintersberger LBB Maurer | Presse Augsburg

Der 5-tägige Kurs vom 18. bis 22. Januar 2016 richtet sich an die besten Auszubildenden im Maurerhandwerk. Ziel ist es, begabten Lehrlingen Techniken beizubringen, die über die üblichen Ausbildungsinhalte hinausgehen. So stand bei der diesjährigen Projektwoche das Erstellen von hochwertigem Sichtmauerwerk in Theorie und Praxis im Fokus.

Eine ganz besondere Aufgabe mussten die Teilnehmer meistern. Sie sollten das Brandenburger Tor nach einer Aufgabe der Weltmeisterschaften Worldskills 2013 in Leipzig erstellen. Alle Auszubildenden arbeiteten hochkonzentriert, um das Bauwerk innerhalb von 2 Tagen fertigzustellen.

Neben der theoretischen und praktischen Ausbildung, durfte auch das „Teambuilding“ nicht zu kurz kommen. Beim abendlichen Bouldern in der Kletterhalle mussten sich die Teilnehmer gegenseitig helfen, um die Routen erfolgreich zu absolvieren.

Als Schirmherr der Projektwoche nahm Staatssekretär Johannes Hintersberger die Einladung gern an und übernahm auf der Abschlussfeier die Auszeichnung der Nachwuchsmaurer. Für Nachwuchsarbeit im Handwerk setze er sich immer gern ein, so Hintersberger.

„Großen Respekt! Die starke Elite unserer schwäbischen jungen Bauhandwerker sind Vorbilder für den künftigen Nachwuchs“, lobte Hintersberger diese Initiative der heimischen Bauinnungen.

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Dipl.-Ing. (FH) Joachim Puhle, Vorsitzender des schwäbischen Beirats, forderte die Lehrlinge auf, das Optimale aus ihrer Begabung herauszuholen und in die Tat umzusetzen. Das Baugewerbe biete dazu eine Vielzahl von Aufstiegsmöglichkeiten. So stehe der Weg zum Meister und sogar zum Hochschulstudium offen. „Der Bau ist einer der Handwerkszeige mit den besten Perspektiven und abwechslungsreichsten Einsatzmöglichkeiten“, so Puhle.