Falls sie neue SPD-Vorsitzende werden sollte, will die frühere Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, Gesine Schwan, ihrer Partei neues Selbstbewusstsein verleihen. Die SPD dürfe nicht weiter in der Depression versinken, sagte Schwan der „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwochsausgabe). „Das ist mein Motiv. Ich verstehe mich als Mutmacherin.“

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Es gehe ihr zudem darum, die Potenziale zu stärken, „die ich in der Partei sehe, zum Beispiel die sehr klare humanitäre Ausrichtung der SPD“. Außerdem erlebe sie bei ihren Veranstaltungen viel Dankbarkeit, wenn sie die sozialdemokratischen Werte offen vertrete.

„Die, die nicht im Rampenlicht stehen, empfinden das als Ermutigung.“ Schwan sagte weiter, es gebe „klare Überlegungen zu einem Tandem“, an denen auch Juso-Chef Kevin Kühnert beteiligt sei. Kühnert selbst stehe „nicht zur Debatte als Co-Vorsitzender an meiner Seite. Aber es gibt Alternativen“, so die Politikwissenschaftlerin.

Welche, ließ Schwan offen.