Schwerer Unfall auf der BAB A3 bei Passau
Am Dienstagnachmittag, den 25. März 2025, ereignete sich auf der BAB A3 in Fahrtrichtung Frankfurt ein schwerer Auffahrunfall, der zu einer vollständigen Sperrung der Autobahn führte. Der Unfall passierte zwischen den Anschlussstellen Pocking und Passau-Süd.
Auffahrunfall mit tragischen Folgen
Ein 50-jähriger Staatsbürger aus Österreich fuhr aus bislang ungeklärten Gründen auf einen Anhänger der Autobahnmeisterei auf. Dieser Anhänger war zur Absicherung am Ende einer Baustelle auf dem linken Fahrstreifen platziert. Durch den heftigen Aufprall verlor der Pkw-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte mit einem weiteren Fahrzeug und prallte schließlich gegen einen Lkw, der zur Baustelle gehörte. Der Autofahrer erlitt bei dem Unfall so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.
Ermittlungen zur Unfallursache und Auswirkungen
Um die genaue Ursache des Unfalls zu klären, hat die Staatsanwaltschaft Passau einen Gutachter eingeschaltet. Bei dem Unfall wurde ein Arbeiter der Baustelle leicht verletzt, benötigte jedoch keine stationäre Behandlung. Der entstandene Sachschaden liegt im unteren sechsstelligen Bereich.
Für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge blieb die Autobahn über vier Stunden komplett gesperrt, was zu einem erheblichen Rückstau bis nach Österreich führte. Um 18.45 Uhr konnten die Verkehrsmaßnahmen an der Anschlussstelle Pocking aufgehoben werden, und die Fahrbahn in Richtung Deggendorf wurde wieder freigegeben.


