Der Stammtorwart von Bundesliga-Rückehrer FC Schalke 04, Alexander Schwolow, hat seinen Wechsel in den Ruhrpott „noch keinen Tag“ bereut. „Selbst nach dem 1:6 gegen Union, als die Fans uns applaudiert haben, habe ich gedacht: Was für ein geiler Verein“, sagte der 30-Jährige dem „Kicker“.

Schwolow, der vor der Saison auf Leihbasis von Hertha BSC nach Gelsenkirchen wechselte, musste in dieser Spielzeit bereits 13 Mal hinter sich greifen. Nur der Tabellenletzte VfL Bochum hat mit 18 Treffern mehr Gegentore verbuchen müssen. Der Keeper zeigt sich selbstkritisch: „Gerade die beiden Situationen mit den hohen Bällen in den ersten beiden Spielen gegen Köln und Gladbach sind natürlich ärgerlich, aber das kann ich einordnen.“ Mit seinen Leistungen sei er trotzdem zufrieden und habe das Gefühl, dass er sich „jeden Tag“ verbessere.

Vor dem Revierderby gegen Borussia Dortmund sieht Schwolow seine Mannschaft zwar als „Außenseiter“, man wolle aber dennoch „selbstbewusst“ auftreten: „Mit unserer Art und Energie können wir auch dem BVB wehtun, erst recht, wenn wir sie über die komplette Spieldauer halten.“ Vor der „Gelben Wand“ im Dortmunder Westfalenstadion habe Schwolow keine Angst. „Wenn man so eine Masse an Menschen hinter sich hat, kann einem das den Sauerstoff rauben, aber ich weiß, was auf mich zukommt“, so der Torwart.

Foto: Schalke-Fans, über dts Nachrichtenagentur

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