Sechs Jahre nach dem Hitz-Treffer – Kann der FCA heute wieder gegen Leverkusen punkten?

Gegen Leverkusen gab es schon historische Momente für den FC Augsburg. Wenn es heute wieder gegen die Werkself geht, sollten es zumindest Punkte sein.

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Torhüter Marwin Hitz erzielte vor sechs Jahren das 2:2 gegen Leverkusen Foto: Sebastian Pfister

Heute vor sechs Jahren wurde beim FC Augsburg (Vereins-) Geschichte geschrieben. Torhüter Marwin Hitz konnte in der Nachspielzeit gegen Bayer Leverkusen den 2:2-Ausgleich erzielen. Am Ende dieser Saison zogen die Schwaben erstmals in den Europapokal ein. Wenn es heute wieder gegen die Werkself geht (13:30 Uhr), ist der FCA meilenweit von solchen Erfolgserlebnissen entfernt. Im Gegenteil. Die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich schwebt in akuter Abstiegsgefahr. Nach sieben Niederlagen aus den letzten zehn Spielen trennen den FCA nur noch fünf Punkte von einem Abstiegsrang, vier vom Relegationsplatz. Bevor es in die „Wochen der Wahrheit“ gegen Mainz und Hertha BSC geht, wartet heute also ausgerechnet das Duell mit Angstgegner Leverkusen. Noch nie konnte eine Augsburger Mannschaft ein Bundesligaspiel gegen die Rheinländer für sich entscheiden.

Leverkusen benötigt ebenfalls ein Erfolgserlebnis

„Augsburg braucht auch Punkte. Es treffen also zwei Teams aufeinander, die beide unbedingt gewinnen wollen“, weiß Bayer-Coach Peter Bosz. Auch die Mannschaft des Niederländers war zuletzt nicht gerade auf der Erfolgsspur unterwegs. Nur zwei der letzten sechs Spiele konnte sie für sich entscheiden, auch im DFB-Pokal (Essen) und in der Champions League (Bern) gab es Niederlagen. Gerade in fremden Stadien läuft es aktuell nicht. Zuletzt setzte es drei Auswärtsniederlagen. Auf Tabellenplatz 5 abgerutscht sollte Leverkusen heute punkten, um das Ziel „internationaler Wettbewerb“ nicht in Gefahr zu bringen.

Augsburg möchte kompakt stehen

Während Bosz dafür wieder auf die Qualitäten seiner Offensivabteilung vertrauen wird, wird der FCA erneut eher defensiv erwartet. „Das Allerwichtigste wird sein, dass wir wieder kompakt gegen den Ball arbeiten.“, so Herrlich vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club. Ein Eintrag in die Geschichtsbücher wird heute nicht benötigt, Punkte sollten es aber schon sein. So könnte der öffentliche Druck auf den Cheftrainer abnehmen.

Die voraussichtliche Aufstellung

Gikiewicz – Oxford, Gouweleeuw, Uduokhai – Strobl, Gruezo – Framberger, Pedersen – Caligiuri, Benes – Hahn