Sexueller Übergriff am Augsburger Milchberg? | Polizeiliche Ermittlungen ergeben etwas ganz anderes

Eine junge Frau hatte bei der Polizei Anzeige erstattet. Sie gab an von zwei fremden Männern in eine Gasse in der Augsburger Innenstadt gezogen und dort missbraucht worden zu sein. Die Ermittlungen der Polizei ergaben nun etwas ganz anderes.

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Symbolbild

Eine junge Frau wurde in der Nacht auf den 14.Juni das Opfer eines sexuellen Übergriffes. Das ganze soll sich auf dem Milchberg an der Einmündung zum Afragäßchen abgespielt haben. Zwei ihr unbekannte Männer hätten sie von hinten gepackt und in di Gasse gezogen und sie dort missbraucht. So hatte es die 19-jährige bei der Polizei zu Protokoll gegeben. Diesen Übergriff hatte es allerdings nie gegeben.

Ermittlungen der Kriminalpolizei Augsburg haben nun zu dem Ergebnis geführt, dass die angezeigte Tat nicht stattgefunden und die Frau den Vorfall nur vorgetäuscht hatte. Die vermeintlich Geschädigte hatte sich in der fraglichen Nacht auch nachweislich nicht an dem von ihr angegebenen Tatort aufgehalten.

Das Motiv für die Falschanzeige ist offenbar im privaten Bereich der Frau zu suchen.
Gegen die 19-Jährige wurde jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschung einer Straftat eingeleitet. Für dieses Delikt sieht das Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren vor.