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Sicherheit auf Gäubodenvolksfest: Polizei ergreift Maßnahmen gegen Randalierer und Verkehrschaos

Randalierer haben auf dem Gäubodenvolksfest in Straubing keinen Platz. Zusammen mit der Stadt Straubing werden die Einsatzkräfte aktiv, um bei Bedarf gegen auffälliges Verhalten auf dem Festplatz vorzugehen. Es kann ein Betretungsverbot verhängt werden, das möglicherweise für die gesamte Dauer des Volksfests gilt. Bereits im Vorfeld wurde gegen sechs Personen ein solches Verbot ausgesprochen.

Verkehrsmaßnahmen rund um das Festgelände

Vor den Toren Straubings leiten Vorwegweiser Autofahrer zu den Großparkflächen rund um den Festplatz. Besucher werden gebeten, diesen Hinweisen zu folgen, da für Reisebusse ein kostenpflichtiger Parkplatz an der Westtangente zur Verfügung steht. Ein Zu- und Ausstieg ist nur an beschilderten Haltestellen erlaubt, da das Halten auf Zufahrtsstraßen aus Sicherheitsgründen nicht gestattet ist.

Das Abstellen von Bussen ist in bestimmten Straubinger Straßen und Kagers nicht erlaubt. An den Wochenenden wird ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet. Gezielte Verkehrsmaßnahmen und zusätzliche Verkehrspatrouillen sollen den Verkehr um den Festplatz steuern.

Sicherheit im Straßenverkehr

Festbesucher sollten Fahrgemeinschaften bilden und öffentliche Verkehrsmittel nutzen, darunter den Shuttle-Bus vom Bahnhof zum Festgelände. Die Polizei überwacht Halteverbote in Feuerwehranfahrtszonen, auf Behindertenparkplätzen und Busparkplätzen, um Falschparker abzuschleppen. Verkehrskontrollen zur Fahrtüchtigkeit werden ebenfalls durchgeführt. Der Konsum von Alkohol führt ab bestimmten Promillewerten zu Ordnungswidrigkeiten und Straftaten.

Insbesondere für Fahranfänger und Fahrer in der Probezeit gelten 0,00 Promille. Für Radfahrer ist ab 1,6 Promille eine Straftat gegeben, ebenso bei Unsicherheit im Straßenverkehr bereits ab 0,3 Promille. Unter Drogeneinfluss ist das Führen eines Fahrzeugs strafbar. Betäubungsmittel sind noch Tage nach Konsum nachweisbar.

Volksfestwache und Verhaltenshinweise

Die Polizei Straubing betreibt im Theater Am Hagen eine Volksfestwache, die täglich ab 10.00 Uhr erreichbar ist. Auch die Polizeidienststelle Straubing am Theresienplatz 50 ist rund um die Uhr besetzt, während die Notrufnummer „110“ jederzeit für Notfälle zur Verfügung steht.

Mit etwa 1,3 Millionen erwarteten Besuchern sollten einige Verhaltensweisen beachtet werden: Streitigkeiten meiden, Wertsachen zu Hause lassen, eine Notfallnummer parat haben und auf sichere Parkmöglichkeiten achten. Bei verdächtigen Situationen oder Straftaten wird geraten, schnell die Polizei zu kontaktieren.

Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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