Sicherheit im Internet: Was jeder 2021 wissen sollte                                                            

Anzeige |  Das Internet ist heute ein wichtiger Bestandteil von unserem alltäglichen Leben. Die meisten Leute sind rund um die Uhr mit dem Internet verbunden. Durch die mobilen Telefone haben sogar fast alle einen eigenen Internetanschluss. Die häusliche DSL-Leitung wird von dem Fernseher, der Sound-Anlage oder in manchen Fällen sogar von der Kaffeemaschine oder anderen Haushaltsgeräten verwendet.

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Es gibt einige Autos, die über einen eigenen Zugang zu dem World Wide Web verfügen. Aus diesem Grund sollte die Frage nach der Internet-Sicherheit ganz großgeschrieben werden.

Heute wird fast alles nur noch online gemacht. Kaum einer benutzt heute das Telefon, um über die Mobilleitung jemanden anzurufen oder eine SMS zu verschicken. Warum soll man eine Gebühr bezahlen, wenn man das ebenfalls kostenlos über einen Messenger machen könnte? Die Kontaktpflege wird durch die sozialen Netzwerke online erledigt. Musik hören – online; Film gucken – online; Lernen – online; sogar die Bankgeschäfte werden heute online 24/7, ohne Feiertage, abgewickelt. Wer sich ein wenig unterhalten möchte, kann innerhalb von wenigen Sekunden eineWebseite mit lustigen Spielen finden, die bei Bedarf sogar mit richtigem Geld gespielt werden können. Sämtliche Fragen können ganz einfach in einer weltweiten digitalen Bibliothek im Handumdrehen nachgeschlagen werden. Mit anderen Worten gesagt teilen die Menschen ihr halbes Leben mit dem Internet.

Diese einmalige Datenbank mit unglaublichen Informationen über jede einzelne Person ist ein Schein mit 6 Richtigen für mutmaßliche Übeltäter. Neben den ganzen Informationen, die man über jemanden erhalten kann, ist man in der Lage, sich wortwörtlich in das Leben eines Menschen einzuhacken. Einige haben zum Beispiel ein Smart-Haus. Jemand der sich in ein solches System eindringen kann, kann den Hausbesitzer um seinen Schlaf bringen oder einen Defekt verursachen. Wenn das noch nicht schlimm genug klingt, dann sollte man es sich einfach mal ausmalen, was ein mutmaßlicher Übeltäter machen könnte, wenn er das Smartphone einer Person hacken könnte. Lassen wir mal die persönlichen Kontakte und die Terminkalender von Geschäftsleuten einfach beiseite und denken an das Mobile Banking. Leute haben heute ihre Bankkonten mit ihren Telefonen verknüpft, was ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt.

In dem folgenden Beitrag möchten wir einige grundlegende Sicherheitsfragen aufwerfen und die Aufmerksamkeit der Menschen auf mögliche Sicherheitslücken wenden. Die meisten der folgenden Ratschläge sind nicht unbedingt Insider, viele Menschen achten jedoch nicht einmal auf elementare Dinge.

Stets eine aktuelle Sicherheitssoftware verwenden

Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, sollte über ein gutes Virenschutzprogramm und eine Firewall verfügen. Die Security Programme sollten immer auf dem neuesten Stand und stets eingeschaltet sein. Diese Tools sind kein absoluter Schutz, jedoch kann damit bereits ein Großteil der 0815-Angriffe abgeblockt werden.

Updates installieren

Ganz egal, ob das Betriebssystem, der Media-Player oder ein Office-Programm, jede Software kann eine bislang nicht identifizierte Sicherheitslücke besitzen und als Ziel bei einem Angriff ausgewählt werden. Sobald die Hersteller dieser Programme über eine Schwachstelle erfahren, bemühen sie sich darum, diese möglichst schnell zu beheben. Anschließend wird ein Update in den Umlauf gebracht. Wer mit seinen Tools ebenfalls auf dem neuesten Stand der Dinge sein und seine Sicherheitslücken schließen möchte, sollte stets alle Updates ausführen.

Drahtlose Netzwerke verschlüsseln

Die Sicherheitskonfigurationen, die von den WLAN-Anbietern standardmäßig verteilt werden, können von professionellen Hackern mühelos umgangen werden. Anschließend können die ungebetenen Gäste zum Beispiel einen Zugriff auf den eigenen Computer bekommen und diesen für ihre Zwecke missbrauchen. Aus diesem Grund lohnt es sich, seine Netzwerke zu verschlüsseln.

Möglichst über ein zweites Benutzerkonto arbeiten

Wenn man seinen Computer ständig als „Administrator“ verwendet, dann hat man einen uneingeschränkten Zugriff auf das gesamte System. Wenn ein Übeltäter bei einem Angriff das Ruder übernimmt, wäre es von Vorteil, wenn man mit einem Benutzerkonto eingeloggt ist, das über eingeschränkte Rechte verfügt.

Sichere Passwörter wählen

Man sollte niemals bei verschiedenen Accounts die gleichen Passwörter verwenden. Je länger das Passwort ist, desto mehr Aufwand muss ein Angreifer betreiben, um dieses zu knacken. Es sollten niemals Passwort-Speichertools verwendet werden. Ein solches Tool bewahrt alle Daten an einem Ort auf. Spione wissen das bereits seit langem und brauchen demnach nur kurz zu suchen.

Persönliche Daten wahren

Man sollte seine persönlichen Daten nicht auf jeder Seite, die diese anfordert, angeben. Erst bei einem Vertragsabschluss, wie zum Beispiel bei einer Bestellung oder einem Abonnement sollte man seine persönlichen Daten offenbaren.

Keine Nachrichten von unbekannten Absendern öffnen

Ungewollte Nachrichten sollten grundlegend sofort in den Spam-Ordner verschoben werden. Wenn man sich nicht sicher ist, ob die Nachricht womöglich doch keine Spam ist und sich diese ansieht, dann darf man unter keinen Umständen einem in einer solchen Nachricht platzierten Link folgen. Mit einem Klick könnte man alle seine Zugangsdaten und Passwörter einem Spion preisgeben.

Vorsicht beim Download von Software

Heute kann ein Virus in jeder möglichen Datei versteckt sein und sich anschließend selbst entpacken. Kaum zu glauben, doch ein Wurm kann sich sogar in einer einfachen MP3- oder in einer Text-Datei verstecken. Aus diesem Grund sollten Dateien ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen heruntergeladen werden.

Fragwürdige Angebote meiden

Unglaublich klingende Angebote, die „schnelles Geld“ versprechen, sollten unbedingt gemieden werden. Alleine während man sich diese Angebote ansieht, kann es passieren, dass man einen Trojaner installiert bekommt. Um sich eine schädliche Software einzufangen, muss man nicht zwangsläufig etwas herunterladen oder installieren. Teilweise kann man einen ansteckenden Virus bekommen, sobald man einfach nur eine fragwürdige Seite besucht.

Wichtige Daten extern speichern

Wichtige Daten sollten immer extern auf einem gesonderten Datenträger gesichert werden. Man muss nicht unbedingt einen Virus einfangen, um alle seine Daten zu verlieren. Der Computer kann ebenfalls kaputtgehen. In einem solchen Fall wäre es wirklich gut, wenn man irgendwo einen Datenträger hat, auf dem alle wichtigen Dateien gesichert sind.

Sicherheit im Internet – Fazit

Die Sicherheit im Internet ist in der heutigen Zeit ein großes Thema. Fest steht, dass man erst wirklich sicher ist, wenn man die Verbindung unterbricht und am besten zusätzlich das Gerät ausschaltet. Besonders wenn man das Gerät für die Arbeit oder weitere wichtige Dinge verwendet, sollte man damit nicht auf fragwürdigen Seiten herumsurfen. Besonders wenn kein Fachmann das Gerät wartet, kann man sich ganz schnell etwas einfangen, das man selbst nicht bemerken kann. Aus diesem Grund lohnt es sich, in bestimmten Zeitabständen das System zu aktualisieren.