Beim FC Augsburg will man ruhig durch die WM-Pause gehen, deshalb muss die eigene Sieglos-Serie beendet werden. Gegen Kellerkind VfL Bochum muss ein Sieg her.

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Berisha ist eine Bereicherung für den Augsburger Angriff, heute könnte er verletzt fehlen | Foto: Sebastian Pfister

 

Für den FC Augsburg geht es ein letztes Mal im Jahr 2022 um Punkte. Wenn der Vorletzte aus Bochum in der schwäbischen Arena antreten wird, steht für beide Mannschaften  nicht mehr oder weniger als ein möglichst ruhiger WM-Winter auf dem Spiel (15:30 Uhr).

„Bochum will uns unten reinziehen, wir haben aber die Möglichkeit, uns abzusetzen“, weiß auch Augsburgs Trainer Enrico Maaßen. Der noch komfortabel scheinende 4-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsregion könnte empfindlich zusammenschmelzen. Die eigene Sieglos-Serie von zuletzt sechs Bundesligaspielen ohne Dreier sollte der FCA deshalb heute gegen den VfL beenden. Zuletzt erhielten die Zirbelnusskicker für die Partien immer wieder viel Lob, doch Punkte gab es zu selten. Unter der Woche konnte man beim Überraschungsteam Union Berlin immerhin einen Zähler einpacken, heute sollten es derer drei werden.

VfL hat sich stabilisiert

Ein Selbstläufer wird dies aber auch gegen das Kellerkind aus dem Kohlerevier nicht werden. Das Team von der Ruhr hat sich seit dem Trainerwechsel zu Thomas Letsch stabilisiert, spielt einfachen, geradlinigen Fußball mit einem hohen Pressing. Gegen Gladbach konnte zuletzt den dritten Saisonsieg eingefahren werden. „10 Punkte sind immer noch nicht gut genug, aber wir wollten zum Winter auf Schlagdistanz bleiben“, gibt der Bochumer Übungsleiter die Marschrichtung für seine Mannschaft für den heutigen Samstag vor.

Für beide Mannschaften geht es heute um einiges, weshalb ein zweikampfbetontes Spiel zu erwarten ist. Der mögliche Ausfall des robusten Angreifers Berisha (Oberschenkelverletzung) wiegt da schwer. Auch Pedersen (muskuläre Probleme) und Framberger stehen im Duell mit dem Tabellensiebzehnten nicht zur Verfügung.

Die voraussichtliche Aufstellung

Gikiewicz – Gumny, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago – Gruezo, Rexhbecaj – Vargas, Jensen – Niederlechner, Demirovic